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Medien-Thread: Zeitungsartikel, Homepageberichte etc.


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Da bin ich voll bei dir - da fehlt es glaub ich echt an Vorstellungskraft. Insgesamt würd ich mir wünschen dass wir eine 1-Stadion Lösung zusammenbekommen und die Defizite bezüglich Vermarktung, VIP, Ausschank, Miete, etc gemeinsam lösen. Ich weiß, das wird immer unrealistischer.

 

Sollte das nicht möglich sein ist die nächste Lösung aber eine 3-Stadien Lösung und nicht dieser BS. ;-)

Die Stadt wäre schlecht beraten, wenn sie selber in Graz kein Stadion mehr anbieten könnte. Es ist sehr unrealistisch, dass die Stadt das Stadion hergibt. Vor allem wo es jetzt wieder den GAK gibt, der dort Spiele austragen wird.

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Immer wieder erstaunlich wie Stnrw den Charakter verdirbt.

Nur soviel: Gratis war das bestimmt nicht; den Verein hats halt nichts gekostet, da uns ein Sponsor seine Werbefläche zur Verfügung gestellt hat. (Ist auf der Anzeige auch ersichtlich.) Daher von mein

warrior_net hat geschrieben:     Mit dem fehlenden Plan hast du vollkommen recht, nur hast einen Buchstaben vertauscht !   Die Vereinsführung hatte nämlich keinen Plan P wie Platzstürmer !!!   - Sie

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Lieber aufewigrot!

 

Du glaubst ja wohl im Traum nicht, dass es jemals nur eine Option gegeben hätte, dass wir jemals ein eigenes Stadion geplant, finanziert und gebaut hätten - das ist eine Nebelgranate wie auch die Frage nach einem geeigneten Grundstück (auf Platz 3 bis 5 im TZ wäre z. B. ausreichend Platz dafür, allerdings auf Kosten von Trainingsplätzen ...)

 

[...........]

 

W.

 

Lieber W.,

 

leider muss ich dich enttäuschen.

Ich dachte daran nicht nur im Traum. Noch schlimmer: Dazu bin ich einer, der Träume erst dann verwirft, wenn er erkennt, dass sie Zeit seines Lebens nicht möglich sind.

 

"Die wahren Abenteuer sind im Kopf. Und sind sie nicht im Kopf, so sind sie nirgendwo." 

Andre Heller hat einfach Recht. Hätte das Markel damals nicht gehabt, gäbe es vermutlich auch keinen GAK 1902.

 

Ich denke, dass - selbst wenn es nur ein Traum ist - diese Vorstellung seriöser ist, als besagte Wunsch-Webseite.

Ich erinnere mich an eine persönliche Kommunikation mit HaRa im 1. Jahr, als man eine Bleibe suchte, wie schwierig das war.

 

Wie du leidvoll weißt, kritisiere ich die Stadt ja oft. Aber man muss mit Forderungen halt schon auch sehen, was möglich ist, und was nicht.

Oder man knallt mal kurzerhand 20 Mille auf den Tisch. Würde ich z.B. einen Lottosechser mit 25 Mille machen, wäre ich ein Kandidat, weil ich so viel Geld sowieso nicht brauch.

Andere Banker können das übrigens. Der Großartigste von ihnen unter den Grazern aber nicht. Das ist offenkundig. Da scheint jemand mit seinen Konzepten wohl nicht ganz so überzeugend zu sein, wie er sich selbst stets verkauft.

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Du, ich verwirkliche meine Träume auch, und das regelmäßig - aber da weiß ich, wie ich sie verwirklichen kann.

 

Der Traum eines eigenen, selbst finanzierten Stadions liegt dann eher auf einer anderen Stufe (aber vielleicht kommt ja der Garli Fink und schenkt uns eines ...)

 

Und ja, vor ersten Jahr war es schwierig, einen Sportplatz (!) zu finden, auf dem man spielen und trainieren kann (den Juniors ging es ja ähnlich), weil die Sache mit dem TZ noch nicht klar war. Gab aber doch die eine oder andere Option dafür, letztlich (hat aber nix mit einer Stadiondiskussion zu tun, damals ging es halt aus dem Stand einen Spielort zu finden).

 

W.

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Lustig, was hier über dieses Thema geschrieben wird. Wäre der SK Strum mit seinen Jüngern mit dieser Forderung am 1. April an die Öffentlichkeit gegangen - nicht einmal dann wäre die Sache lustig gewesen. So aber muss man sich wirklich fragen, wo der Jauk und Konsorten angelaufen sind. Oder man muss annehmen, dass in der Steiermark und in der Stadt Graz das Geld abgeschafft wurde. 
Abgesehen davon, dass die Schwarzen schon mit der Erhaltung des Stadions finanziell überfordert wären - wenn bei der Vermarktung eines Stadion so viel Geld drinnen ist, warum gewährt dann nicht ihr Banker-Präse einen Kredit? Und wie die Zweitgeborenen auf uns gut schauen, um sich das Stadion unter die Nägel zu reissen - unfassbar doof und so ganz und gar nicht durchschaubar ... 
Und wie auch schon anderen geschrieben: Man liest heraus, dass sie sich schon jetzt anscheissen, wenn wir wieder ganz oben sind. Und das Ausrufezeichen ist das Naturschutzgebiet ... 
​PS: Eigentlich müssten wir jetzt den Antrag stellen, diese schwarzen Hohlköpfe unter Naturschutz zu stellen ...

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........ So aber muss man sich wirklich fragen, wo der Jauk und Konsorten angelaufen sind. Oder man muss annehmen, dass in der Steiermark und in der Stadt Graz das Geld abgeschafft wurde.

........ Abgesehen davon, dass die Schwarzen schon mit der Erhaltung des Stadions finanziell überfordert wären - wenn bei der Vermarktung eines Stadion so viel Geld drinnen ist, warum gewährt dann nicht ihr Banker-Präse einen Kredit?

........ PS: Eigentlich müssten wir jetzt den Antrag stellen, diese schwarzen Hohlköpfe unter Naturschutz zu stellen ...



+10
Solche Darsteller sind bis auf ganz wenige Ausnahmen nirgends angelaufen. Durfte mich 6 Jahre in Frankfurt vergewissern und kann dir das garantieren. Die sind einfach nur in einer Parallelwelt, welche sie mit Burnout direkt in die UniKlinik befördert, sobald deren Leben in der Glaskugel zerplatzt.

Banker können keine Kredite gewähren, wenn kein Dummer mitmacht, der sich deren "Benefits" einreden lässt, sich Geld leihen zu lassen, das ihnen selbst nicht mal gehört. Selbst bei eigener Möglichkeit gewähren Banker keinen Kredit, wenn deren Risiko nicht total minimiert, quasi ausgeschlossen ist.
Jede Hausfrau mit 3 Cent in der Tasche hat mehr Risiko.

Naturschutz: Sollte man sicherheitshalber nicht Oliver WELKE beiziehen, damit wenigstens das Ergebnis für uns Rote stimmt?
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Grundsätzlich wäre es natürlich schön, wenn sowohl wir als auch Sturm ein schönes, ausreichend großes, eigenes Stadion hätten. Da kann man ja nichts dagegen sagen.

 

Aber führen wir ein paar Gedanken einmal weiter:

 

1. welche Größe müsste ein GAK-Stadion haben? In den Überlegungen von Sturm wird man da eben an eine zusätzliche Tribüne am jetzigen Platz und mit ein paar Adaptierungen dann vielleicht ein 4000er - "Stadion" für den GAK denken. Woran denken  wir? Ried wird oft genannt, wie viele Leute bringen die rein? 6000 oder so? Wäre das ausreichend? Angesichts der letzten beiden Cup-Partien sage ich da nein. Wenn wir uns mittelfristig wieder in Richtung 1. Liga bewegen wollen, sollten es doch >10.000 sein.

 

2. dann stellt sich einmal die Frage: könnten wir uns so ein Stadion leisten - rein von der Erhaltung her? Bei Sturm gibt's die Überlegungen ja eh schon länger und vor einigen Jahren gab es die Aussage eines Vorstandsmitgliedes, dass Sturm das Stadion nicht kostendeckend betreiben könne (seine glorreiche Idee war dann ja, dass die Stadt die entstehenden Verluste aus dem laufenden Betrieb natürlich übernehmen müsse - weil sie übernimmt sie ja derzeit auch). Weiters hat man ja gewisse "Erfahrungswerte" aus dem Betrieb des TZ - die Erhaltungskosten waren für uns als 3.Ligist damals zu hoch. Ergo gehe ich davon aus: wir könnten uns den Betrieb eines solchen Stadions nicht leisten. Für uns käme wohl nur in Frage, dass wieder die Stadt das Stadion betreibt und wir als Mieter auftreten.

 

3. man stelle sich vor, die Stadt zahlt uns jetzt wirklich ein Stadion um sagen wir einmal 20-30Mio und wir wären weg aus Liebenau. Wäre Sturm dann zufrieden? Klare Antwort: nein. Natürlich müsste die Stadt jeden Cent, den sie in unser Stadion steckt 1-1 auch Sturm zur Verfügung stellen. Also ergibt sich für die Stadt folgendes verlockende Angebot: baue ein neues Stadion - zahle aber zwei davon. Weiterhin betreibe verlustbringend dieses neue Stadion und gleiche ergänzend dazu die entstehenden Verluste eines anderen Stadions aus. Dieses andere Stadion brauchst du zwar nicht betreiben, "größere" Investitionen (ab Energiesparlampe lt. Vorposter) musst du aber bezahlen. Das ist wirklich ein super Deal - schlage zu, liebe Stadt! Tust du es nicht, bist der böse rote Sigi!

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jauki hat da doch bei deren feier was bringen müssen und seine jakominibubn glauben halt so einen mist...

Ich denke auch, dass man der Situation mit dem aufstrebenden GAK etwas dagegen halten musste - und da setzte man sich eben auf die Stadionfrage.

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Ja, klar! Die hatten ja einen "Geburtstag", der eigentlich erst im März in 3 Jahren ist und der Banker musste was sagen! Und natürlich ist das toll, wenn man ein eigenes Stadion bekommt - dazu noch geschenkt und gleichzeitig dafür sorgt, dass man den Stadtrivalen aussperren kann.

 

Stellt euch vor, es hätte das gemeinsame Trainingszentrum (in Grottendorf oder sonstwo) gegeben (was wirtschaftlich auch sinnvoller gewesen wäre) - da gäbe es ja jeden Tag die Pressemeldungen wegen dem Rasenzustand und/oder dass man jetzt das StadionTrainingszentrum übernehmen wolle ...

 

Was immer in der Sache passiert, ich hoffe, wir lassen uns da auf keinen Fall unterbuttern!!!

 

W.

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Ich gehe davon aus, dass es kein Nachteil ist, dass der Bürgermeister ein bekennender Roter ist. Zumindest gehe ich davon aus, dass man den GAK nicht ohne Stadion da stehen läßt.

Wirst hoffentlich recht haben. Ich bin kein Grazer und habe mich mit dem Nagl auch nicht wirklich beschäftigt.

Aber die grüne Glawischnigg ist jetzt auch bei Novomatic

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Wirst hoffentlich recht haben. Ich bin kein Grazer und habe mich mit dem Nagl auch nicht wirklich beschäftigt.

Aber die grüne Glawischnigg ist jetzt auch bei Novomatic

Fußball ist was anderes! Da geht man nicht so schnell von GAK zu Sturm wie von den Grünen zu Novomatic... :razz:

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Grundsätzlich wäre es natürlich schön, wenn sowohl wir als auch Sturm ein schönes, ausreichend großes, eigenes Stadion hätten. Da kann man ja nichts dagegen sagen.

 

Aber führen wir ein paar Gedanken einmal weiter:

 

1. welche Größe müsste ein GAK-Stadion haben? In den Überlegungen von Sturm wird man da eben an eine zusätzliche Tribüne am jetzigen Platz und mit ein paar Adaptierungen dann vielleicht ein 4000er - "Stadion" für den GAK denken. Woran denken  wir? Ried wird oft genannt, wie viele Leute bringen die rein? 6000 oder so? Wäre das ausreichend? Angesichts der letzten beiden Cup-Partien sage ich da nein. Wenn wir uns mittelfristig wieder in Richtung 1. Liga bewegen wollen, sollten es doch >10.000 sein.

 

2. ...............

 

3. man stelle sich vor, die Stadt zahlt uns jetzt wirklich ein Stadion um sagen wir einmal 20-30Mio und wir wären weg aus Liebenau. Wäre Sturm dann zufrieden? Klare Antwort: nein. Natürlich müsste die Stadt jeden Cent, den sie in unser Stadion steckt 1-1 auch Sturm zur Verfügung stellen. Also ergibt sich für die Stadt folgendes verlockende Angebot: baue ein neues Stadion - zahle aber zwei davon. Weiterhin betreibe verlustbringend dieses neue Stadion und gleiche ergänzend dazu die entstehenden Verluste eines anderen Stadions aus. Dieses andere Stadion brauchst du zwar nicht betreiben, "größere" Investitionen (ab Energiesparlampe lt. Vorposter) musst du aber bezahlen. Das ist wirklich ein super Deal - schlage zu, liebe Stadt! Tust du es nicht, bist der böse rote Sigi!

 

Wahrscheinlich das geilste Posting, das ich je von dir gelesen habe. +10.

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Achja die Schwarzen. Irgendwie sind die wie ein Hund der seinen Schwanz bei der Tür eingeklemmt hat. Jaulen halt herum. Ein bißchen streicheln und schon ist es wieder gut. Ich schlage vor das der neue Hauptsponsor die Caritas wird bei Sturm. Vielleicht bekommen Sie dort alles Gratis.

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Bei uns geht es aber um zwei Nullen mehr und eher um Wirtschaftskriminalität (Steuer, Sozialleistungen ...)

 

W.

 

Wie gering dann im Vergleich wohl die Chancen sind, dass es überhaupt zu Anklagen kommt.

Was sich zu lange zieht, wird meist nix. Das hat schon seine Gründe.

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Eigentlich sollte man sich diese Sache auf der Zunge zergehen lassen. Da stellt sich der Lokalrivale einfach so hin und fordert im Namen des GAK irgendwas. Diese Frechheit sollte man mal besitzten. Sicher einmalig so eine Sache. Allein aus diesem Grund sollte es keine Zusammenarbeit mit dieser Brut geben. Wenn der GAK was braucht wird man sich schon selber melden.

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Sk Sturm GrazDer Traum vom Sturm-Stadion in Liebenau - reine Utopie?

Der

SK Sturm und seine Fans lassen ein altes Thema wieder einmal neu

aufkochen: Die Sehnsucht nach dem eigenen Stadion. Warum Sturm das für

notwendig hält, was der GAK dazu sagt, wie die Stadt Graz darüber denkt.

Und warum der Traum wohl so schnell nicht erfüllt werden wird.

Von Michael Schuen | 05.50 Uhr, 03. Mai 2019

 

 

0D71CB85-B016-429C-8126-D142AFADA162_v0_Die Merkur Arena soll nach dem Wunsch zum Sturmstadion werden. Aber das scheint Utopie © APA/ERWIN SCHERIAU

 

 

Michael Schuen

Stv. Ressortleiter Sportredaktion

 

 

 

 

Ganz neu ist die Geschichte nicht: Der SK Sturm will „sein“ Stadion in Graz haben. Zum

Thema wurde es, weil die Fans anlässlich der 110-Jahre-Feier in der

Gruabn die Initiative „Sturm braucht eine Heimat“ ins Leben riefen.

Das Ziel: Die Stadt soll den Schwarzen die Merkur-Arena überlassen. Eine

Forderung, die auch die Vereinsspitze seit Langem stellt.Doch so

einfach ist die Sache nicht in einer Stadt, die sich er

"Ein-Stadion-Politik" verschrieben hat. 

„Ohne Heimat gibt es keine Identifikation. Und ohne Identifikation hast du nicht die Emotion, die den Verein groß macht“, sagt Präsident Christian Jauk

zum Grund, warum man so vehement darauf drängt, dass Sturm das Stadion

in Liebenau bekommt. Er sieht Sturm, selbst im nationalen Vergleich,

benachteiligt: „Die Ein-Stadion-Strategie, die man in Graz verfolgt,

gibt es sonst im gesamten deutschen Sprachraum nicht mehr.“ Und er führt

an, dass Wien – neben Allianz- und Generali-Arena – gerade das dritte Stadion für einen einzelnen Verein baut, den Sportklub-Platz. Er nennt Linz,

wo „das Stadion für den LASK gerade in der Begutachtung ist, dann gibt

es drei Stadien in und rund um die Stadt“. In Graz passiere dahingehend

wenig.

Bürokratischer Dauerlauf

Jauk weiß: „International geht der Fußball in Richtung Investoren.

Das wollen wir nicht, Sturm soll ein Mitgliederverein bleiben. Aber dazu

brauchen wir die Emotion des eigenen Stadions“, sagt er und erklärt,

dass der Verein etwa durch die unterschiedlichen Ansprechpartner („Das

Stadion gehört der Messe, der Vorplatz einer Immobilientochter der

Stadt, die Garage einem privaten Betreiber“) bürokratisch wie auch finanziell belastet wird.

Und

Jauk ist optimistisch: "Ich bin überzeugt, dass wir eine vernünftige

Lösung finden, wo wir einen Millionenbeitrag leisten. Wo wir auch als

Betreiber tätig sind, mit Baurecht. Wir wären dann so eine Art Pächter,

Betreiber, Stadionverwalter in einem, die Pläne werden wir noch im

Detail präsentieren. Ich glaube, die Stadt Graz wird dem Wachstum der

Stadt und dem Frauen- und Nachwuchsfußball Rechnung tragen müssen."

Hohensinner: "Wir investieren ja"

Das Problem: Die Stadt hat gerade erst ein großes Paket an Neuerungen

abgearbeitet, viel investiert. „Wir haben in zwei Phasen das Stadion

runderneuert, die zweite Phase ist am Laufen. Insgesamt fast 17

Millionen Euro wurden investiert. Aber ich verstehe die Anliegen des SK

Sturm, kann sie nachvollziehen. Wir werden uns zusammensetzen und die

Fakten anschauen“, sagt Sport-Stadrat Kurt Hohensinner.

Dazu

erklärt er, dass er vor fünf Jahren nicht einmal damit gerechnet habe,

dass man das jetzt getätigte Investitionsvolumen auf die Beine stellen

kann. "Das war auch nur mithilfe des Landes möglich", sagt Hohensinner.

Womit wir bei einem weiteren Problem sind: Einst war Liebenau ein

"Bundesstadion", aus dieser Verantwortung hat sich der Bund aber

verabschiedet, spätestens mit dem "Nein" aus Graz zur Euro 2008. Gelder

vom Bund wird es also kaum noch geben, allzu große Investitionen sind

für Stadt und Bund alleine kaum stemmbar. 

Zudem, erklärt Hohensinner, werde im Fußball weiter investiert, wenn auch nicht in Liebenau. "Zunächst wird die Gruabn mit einem Kunstrasenplatz versehen, dann ist die LUV-Anlage dran,

da hängen ganz viele Kinder und Jugendliche dran. Sturm und GAK, das

ist schon wichtig, aber es gibt auch im Fußball noch andere." Man werde

sich aber alles anhören, sagt Hohensinner. Und wenn die Pläne passen,

dann werde auch den Stadtrat damit befassen.

Die Sitzung mit dem GAK

Zusammengesetzt hat man sich schon, und zwar die Sturm-Führung mit jener des GAK.

Und herausgekommen sind „sehr konstruktive Gespräche“, wie beide Seiten

betonen. „Wir arbeiten daran, dass etwaige Feindschaft wieder zur

gesunden Rivalität wird“, wie Klubmanager Matthias Dielacher

unterstreicht. Doch bezüglich Stadion ist man auch beim GAK skeptisch.

„Wir brauchen ein größeres Stadion, aber in Weinzödl wird das ohne

Verkehrsinfrastruktur und am derzeitigen Standort kaum möglich sein.“

Dabei weiß auch der GAK: „Ich habe Verständnis für Sturm und die

Probleme, sie haben definitiv einen Wettbewerbsnachteil.“ Aber: Derzeit

wird in Weinzödl an Adaptierungen gebaut, für die 2. Liga bleibt die

Merkur-Arena der Spielort im Herbst. „Wenn etwas passiert, dann wird das

noch dauern.“

Klar ist auch für den GAK: Eine "Groß-Arena" mit an

die 8000 Plätze wird unter den derzeitigen Gegebenheiten im Norden von

Graz nicht realisierbar sein. Da stehen das Wasserschutzgebiet, die

Straße und das Restaurant im Wege. Wenn, dann müsste man wohl völlig neu

bauen - aber auch das sei illusorisch. "Wir müssen Entscheidungen

treffen, mit denen auch noch unsere Nachfolger gut leben können", sagte

Dielacher mit einem Seufzen. Ein Stadion sei da definitiv zu früh - auch

wenn er wie Jauk unterstreicht: "Eines ist klar: Der VIP-Bereich in

Graz ist im Vergleich zu anderen, wie etwa in der Generali-Arena, gar

nichts. Und, man muss es so sagen: Da macht man eben viel Geld. Auch

wenn die Fans auf der Tribüne für das Erlebnis mindestens ebenso wichtig

sind, auch wenn sie nicht dieselbe Einnahmequelle bieten."

Erste Annäherung zwischen Rot und Schwarz

Es bleibt also vorerst, wie es ist. „Ich muss die Euphorie bremsen.

Die Fakten sprechen eher gegen diese neue Lösung“, sagt der Grazer

Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Neu aber ist die Zusammenarbeit zwischen

Sturm und GAK.Und wenn es schon keine Bewegung in der Stadionfrage

geben wird, alleine das ist der größte Erfolg dieser Idee: Die

Vereinsvertreter der beiden großen Grazer Vereine sind endlich wieder an

einem Tisch gesessen und haben konstruktiv gesprochen, sogar Austausch

vereinbart. Und gerüchteweise sollen sogar die Fans bereit sein, für

eine Lösung aufeinander zuzugehen.

Dazu passt, dass es zuletzt in

Wien das erste Derby seit fast zwölf Jahren gab – zwischen den Special

Teams der beiden Klubs. Endstand: 2:2 – das passt irgendwie. Es gab

keine Sieger und vor allem keine Verlierer, das wäre auch in der

Stadionfrage die Ideallösung.

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