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2. Liga 2019/20


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Hab die letzten Tage immer wieder mal im Forum vorbeigeschaut und jedes Mal habe ich - statt dem von mir erhofften Austausch zum GAK - irgendwelche pseudo-aufklärerischen Postings von @aufewigrot lese

Hallo Fans des GAK,   trotz der vielen Nachteile, die Corona uns gebracht hat, gratulieren wir herzlich zum vorzeitigen Klassenerhalt.   Andre KFC Uerdingen Fanclub Krieewelsche Böersch

Von meiner Seite werde ich keinen Euro für die Saisonkarte zurückfordern. Es gibt so viele Dinge die unwichtig sind und wo ich eher Sparen könnte und das werde ich definitiv nicht bei meinen Liebling

  • 2 Wochen später...

Ich habe mir einmal die Geschäftszahlen von Austria Lustenau (die hatten letzten Woche ihre GV) angesehen:

 

Einnahmen: 2,7 Mio. Euro

Ausgaben: 3,1 Mio. Euro, d. h. ein Abgang von knapp 400.000 Euro

 

Einnahmen:

Eintritte/Jahreskarten   133.000 Euro

Sponsoren/Werbung 1,050.000 Euro

Übertragungsrechte     330.000 Euro

 

Mitgliedsbeiträge o. ä. scheinen da nicht auf

 

Ausgaben
Personalaufwand       1,500.000 Euro

Spielbetrieb                   330.000 Euro

Stadionnutzung             140.000 Euro

Materialaufwand           300.000 Euro

 

Wir kalkulieren für die Saison lt. GV mit knapp 1,9 Mio. an Einnahmen/Ausgaben, ist einmal ein interessanter Blick hinter die Kulissen eines langjährigen Zweitligavereins.

 

W.

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Keine Ahnung. Gibt es nicht ein Verfahren der Buli?

 

Interessant sind die Einnahmen aus den Tickets, dürfte bei uns mehr sein (bezogen auf die 2. Liga).

 

W.

133k aus Tickets hatten wir vermutlich in der 1. Klasse schon. Lustenau verschenkt die Abos ja quasi. Unter 100 Euro und da kriegst noch einen Schal dazu. Sonst hätten sie gar keine Leute.
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  • 2 Wochen später...

Hört sich doch einigermaßen stabil an und die Krise scheint im Griff zu sein.

 

- oder es ist doch nur gute Krisen-PR.und sie habens geschafft iwie nochmal für Überbrückung zu sorgen. Wie schmal der Grad hin zu der finanziellen Explosion ist wissen wir selber.

 

Ich wünsch es ihnen natürlich das da alles seriös ist und sie die Kurve kriegen. Aber glauben tu ich das erst wenn der Lizenzbescheid da ist - und selbst dann kanns die immer noch zerreißen.

 

Lustenau & Klagenfurt detto. Ein Nicht-Aufstieg kanns schon zum großen Knall reichen.

 

Was da hinter verschlossener Türe bei anderen läuft kann natürlich keiner wissen aber der Anschein lässt jedenfalls zu Wünschen übrig.

 

Gut das man dieses Gefühl bei uns nicht hat!!

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Wie schon gesagt, unsere Gegner müssen sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern. Selbstverständlich ist mir BW Linz viel lieber als irgendeine Zweitvertretung o. ä.

 

Was uns betrifft, hat man bis dato ein gutes Gefühl, jetzt kommt noch eine weitere Ebene mit der GmbH dazu, die die Kampfmannschaft führt. Es gilt da weiterhin gut aufzupassen, sich nicht zu übernehmen. Diese neue Vereinsstruktur sollte natürlich auch zu einer Anpassung der Kontrollmechanismen führen - es wurde ja einmal sowas wie ein Aufsichtsrat ventiliert, dass wäre z. B. so eine (!) Maßnahme.

 

Das entscheidende ist, dass wir immer die Nerven behalten, auch wenn es sportlich einmal stürmisch ist. Ordentliche Finanzen sind und bleiben die Basis für den Spielbetrieb. Und mir ist ein GAK in der 2. Liga lieber als ein GAK, der am Aufstieg zur 1. Liga - finanziell - scheitert und wieder zugrunde geht. Das brauchen wir alle kein zweites Mal!

 

Dieser nächste Schritt muss wirklich sehr, sehr gut vorbereitet und finanziell absolut abgesichert sein, weil man sich sportlichen Erfolg grundsätzlich nicht kaufen kann! D. h. es kann (und wird) da auch Rückschläge geben, die man finanziell auffangen wird müssen.

 

Ich glaube alle Verantwortlichen ist bewusst, dass dieses Projekt mindestens so spannend, aber auch mindestens so aufwendig sein wird, wie der Durchmarsch von 8. bis in die 2. Liga - und möglicherweise auch so lange dauern könnte! Hoffentlich bleiben alle dem Verein gut Gesinnten bei der Stange, damit auch dieser Schritt mittelfristig gelingen kann!

 

W.

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Diesbezüglich kann man sich denke ich auch am LASK ein gutes Beispiel nehmen was nachhaltige und geduldige Top-Arbeit angeht die eben die positiven finanziell umsetzbaren Elemente von RBS hernimmt und dann je nach gegebenen Möglichkeiten ergänzt und adaptiert.

 

Nachhaltigkeit zahlt sich hier langfristig einfach aus..

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Geh bitte da LASK hat Investoren. Die sind wie klein RB. Und so etwas will man ja bei uns nicht. Oder?Vorbild kann Maximal Mattersburg sein die sich mit wenig ewig schon in Liga 1 halten. Und auch wenn es zum kotzen ist ist Hartberg ein Vorbild wie man es schaffen kann. Aber LASK,WAC oder Admira braucht man gar nicht Vergleichen. Dann muss man halt denn GAK für Investoren aufmachen. So ist Leider die Welt im Fußball.

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Selbstredend steh ich zu 100% hinter einem Mitgliederverein GAK 1902.

 

Ich seh das Spektrum Sponsor - Partner - Investor recht breit und da gibt es 1000e Ausformungen. Bevor man das dezidiert und kategorisch ablehnt müsste man erstmal definieren wo die Grenze liegt was noch ok ist und was nicht.

 

Mit Mitgliederzahlen, Ticketing und Merch hat man iwo seinen Plafond erreicht und dann muss man sich die Gretchenfrage stellen: wie weit öffnet man sich dem sportlichen Erfolg zuliebe.

 

Ich behaupte mal, dass nichtmal ein Aufstieg in Liga 1 ohne dementsprechende Überlegung drinnen ist. Ergo...

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Gerade angesichts der sich veränderten Vereinsstruktur ist das eine wichtige Diskussion.

 

Wie sieht die Beteiligung der Mitglieder in Zukunft aus?

 

Gerade im Bereich Mitglieder sehe ich den Plafond noch lange nicht erreicht, da gibt es noch genug Potential, hier auch unsere Basis zu verbreitern. Natürlicherweise kann und wird das a la long nicht eine der Haupteinnahmequellen sein können, aber eine starke Vereinsbasis ist auch ein gewisser Schutz gegenüber irgendwelchen unlauteren Aktionen. Könnte mir z. B. vorstellen, dass man eine Mitgliederwerbeaktion (Mitglieder werben Mitglieder initiieren könnte, langfristig sollte das Ziel z. B. mindestens 1902 Mitglieder sein, vielleicht bis 2027 zum 125. Geburtstag. Sind 7 Jahre und mit einer entsprechende Strategie machbar).

 

Auch bei der Frage, welche wirtschaftlichen Optionen der Verein in Zukunft haben soll, fallen jetzt die Entscheidungen. Ich für mich möchte keinesfalls von EINEM Investor abhängig sein, aber: sollen etwa Firmenbeteiligung (z. B. von unserem Ausrüster o. ä.) an einer unserer Firmen möglich sein und wenn ja, bis zu welchem Prozentsatz. Das gehört jetzt geklärt.

 

Ähnlich ist die Frage beim Sponsoring: Hauptsponsor, sicher ja - aber nicht nur, um auch da eine gewisse Unabhängigkeit zu wahren. 

 

All dass und noch viel mehr wird auch sicher schon für den Aufstieg eine Rolle spielen.

 

Letztlich ist alles eine Frage der Ausgewogenheit. Ich denke, dass es jetzt Zeit ist, dieses Thema breit zu diskutieren.

 

W.

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Bin mir sicher dass bei uns im Moment sowieso kein großer Investor anklopft, also ist dieses Gesrpäch nicht der Rede wert. Wir müssen/sollten froh sein wenn wir gute Sponsoren haben. Wenn der Fan noch immer der größte Sponsor des Vereins ist, dann wird's so oder so schwierig auf Dauer. 

 

Laut letztem Interview von Ziesler wollen wir nächste Saison angreifen, das heißt dann aber auch, dass man das Budget nach oben schrauben muss. Zuerst muss man mal in der Liga bleiben, aber dennoch ist das eine sehr gewagte Aussage. Ich schätze man braucht mindestens ein Budget von knapp 3 Millionen um dann einen Schritt weiter gehen zu können, sprich in die Bundesliga. Ist jetzt zwar nur eine Vermutung, aber so ungefähr wird's dann schon sein. 

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Naja, das Mitglied/der Fan wird auch in Zukunft nicht unwesentlich zum Budget beitragen (Mitgliedschaft/Eintritte/Merchandising) - dieser Bereich ist - wie schon gesagt - noch ausbaufähig und sollte nicht unterschätzt werden.

Sponsoring: wird man sehen, je breiter wir da aufgestellt sind, desto besser - der geplante Wirtschaftsbeirat könne da die eine oder andere kleinere oder größere Dose öffnen, da muss einfach das Netzwerk größer werden. Wichtig ist natürlich die Medienpräszenz. Die ganzen ORF-Livespiele waren da auch schon in den letzten Jahren sehr wichtig, aber da geht es auch ums Internet/Podcast etc. - im Moment ist das bei uns im Wesentlichen nur das Stadtklubgespräch. Auch in diesem Feld kann noch viel mehr geschehen.

Letztlich ist die Frage, wie man sich positioniert. Und man braucht ein Konzept, mit Intuition alleine wird es nicht gehen. Insofern braucht man für andere Optionen von vornherein Spielregeln, damit man im Falle des Falles weiß man zu tun hat. Und die sollten jetzt festgelegt werden.

Sportlich müssen wir natürlich noch unsere Hausaufgaben machen.

 

Vom Kader werden wir den eingeschlagenen Weg weitergehen, junge, talentierte Spieler z. T. aus unteren Ligen zu holen, eine andere Chance wird es nicht geben. Es wird im Zuge der Planungen für den Wiederaufstieg natürlich auch der Punkt kommen, wie es  mit unseren Leistungsträgern weitergeht und da wird man sicherlich auch frühzeitig reagieren müssen.

 

Dazu eine möglichst effektive Jugendarbeit mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Man muss sich mittel- bis langfristig auch was zum TZ überlegen. Gemeinsam mit den Juniors sind wir ja faktisch Alleinnutzer - welche Möglichkeiten gibt es da was mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Am Ende (aber das ist sehr langfristig gedacht) stünde natürlich die Frage des Rückkaufs.

 

Dazu kommen noch weitere, kleinere Bausteine wie der Österreichertopf oder die Teilnahme an der Lizenzierung für die 1. Liga.

 

Insofern sind Budgetwünsche im Moment Hausnummern, wir werden das brauchen, was wir brauchen - vielleicht reichen schon 2,5 Mio, vielleicht sind auch 5 Mio. notwendig. Und wenn es nicht seriös finanziert werden kann, dann lieber 2. Liga als Harakiri.

W.

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Trotzdem bin ich der Meinung auch wenn es weh tut das man in Zukunft also 10-15 Jahren nicht ohne Investoren sich in der 1.Liga halten kann. Mit Mitglieder und einen kleinen Sponsor kommst nicht weiter. Natürlich macht der LASK einen guten Job. Aber allein das man sich eine 2.Mannschaft in der 2.Liga leistet mit Spieler wie Gartler und Pogerl,zeigt was da für eine finanzielle Power dahinter ist. Man braucht sich nur Stnrw anschauen. Die fallen von Jahr zu Jahr immer mehr runter. RB,LASK sind Lichtjahre über Sie. Die Wiener haben die Stadt. Der WAC ist schon gleich auf. Die besten Spieler kann man gerade noch ausleihen. Und sonst bleibt nur der Friesenbichler Marke Barbosa. Die hat der Cupsieg oder Meistertitel gar nicht's gebracht. Die Marke würde nicht attraktiv deswegen. Der größte Sponsor kommt immer noch aus der Kartnig Zeit. Stadion und solche Scherze bringen gar nicht's wenn kein guter erfolgreicher Fussball gezeigt wird. Erfolgreich kommen die Leute. Haben wir selber gesehen. Früher hätte ich noch gesagt das man mit Ausbildung sehr gut finanzielle was machen kann. Doch RB kauft die besten Jungen zusammen und andere wie LASK und Admira ziehen nach. Da bleibt nix mehr über.

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Nochmals: ich will da nicht dem Investor das Wort reden - ganz im Gegenteil. Allerdings wird man sich schon sehr bald überlegen müssen, woher das Geld kommt, das einen Wiederaufstieg ermöglicht. Und dazu gilt es alle möglichen Felder (die ich nur ansatzweise beschrieben habe) maximal auszunutzen und dazu gehören auch (und vor allem) Mitglieder/Fans, aber auch Kleinsponsoren, sorry! Und bei uns sollte die aktive Einbindung der Fans in die Vereinsarbeit auch nicht vergessen werden. Letztlich gehört in diesem ganzen Themenbogen auch die Frage geklärt, wie man mögliche Geldgeber (!) sinnvoll an den Verein binden kann, ohne die Handlungsfähigkeit des Vereins einzuschränken bzw. von einem Geldgeber abhängig zu sein (und da gibt es zig-Modelle, über die man sich zeitnahe unterhalten sollte).

 

Und was jetzt den Vergleich zum Stadtrivalen betrifft - naja, die sind uns im Moment Lichtjahre überlegen, weil sich seit 2007 viel verändert hat, sie das Feld alleine bespielen konnten. Der Wunsch nach der Vermarktung des Stadions ist in dem Zusammenhang auch verständlich, aber zu fairen Konditionen. Auch die Fanbasis ist - logischerweise - breiter. Da müssen wir jetzt im Eilzugstempo aufholen und ich meine jetzt nicht, dass man möglichst schnell ein möglichst großes Budget bekommt, sondern das verfügbare Budget möglichst sinnvoll einsetzt und gleichzeitig wirtschaftlich stabil bleibt. Da liegt nämlich unsere Chance, dass wir jetzt eine klare Vereinsstruktur ohne Leerläufe, Doppelgleisigkeiten, Parallelstrukturen etc. aufbauen können, die uns eventuell helfen kann (wenn wir die anderen Potentiale auch ausschöpfen) einstmals in der 1. Liga konkurrenzfähig zu sein.

 

W.

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Stimme hier zu! Da muss man sich eben hinsetzen und ein Konzept auspaldowern das die sprichwörtliche Marschrichtung mit rpten Linien festlegt. Mit rigorosem Ablehnen oder schau-mer-mal wird das fix nix. Weil a) dann die Gefahr besteht, dass iwan not zur Tugend wird und B) heutzutage selbstredend kein Geldgeber (egal wie klein oder groß) von alleine anklopft. Da gehört dementsprechende Positionierung und Aquise dazu.

 

Schlussendlich geht's aber genau darum: das ist nicht schwarz / weiß sondern ein bisserl difiziler.

 

Klar muss man alle anderen Potenziale auch ausschöpfen aber ohne zusätzliche Gelder wirds nicht gehen!! Zumindest nicht wenn man über Liga 2 hinaus will.

 

Also welche Lösungen seht ihr in dem Bereich?

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Gut, ist mir alles ein bisserl ein Rätsel, früher gab es zwei Bundesligisten, die meist parallel noch im internationalen Wettbewerben tätig waren und es hat auch funktioniert.

 

W.

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...ich glaube es gibt auch schon Möglichkeiten, die den Rasen auch etwas "gedeihen" lassen im "Winter"...es war kein Schnee. Regen auch nicht viel, sehr komisch...

Da sollten sich die Stadionbetreiber mal bei "größeren" Vereinen Tipps holen...

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