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Preisfrage: Und warum? :evil:

 

es ist halt schon so, dass in einer (kleinen) stadt mit nur einem verein die infrastruktur von der gemeinde zu symbolischen beträgen zur verfügung gestellt und von ihr verwaltet, instandgehalten etc. wird... das ist ja irgendwo der wunsch, den die vereinsführung wohl auch fürs TZ hätte...

bis zu einem gewissen grad ist das in Graz oder Wien von den kosten her utopisch. man schaue sich nur den zustand div. sportplätze in graz und danach den jener am land an - da ist oft ein riesiger unterschied...

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Immer wieder erstaunlich wie Stnrw den Charakter verdirbt.

Nur soviel: Gratis war das bestimmt nicht; den Verein hats halt nichts gekostet, da uns ein Sponsor seine Werbefläche zur Verfügung gestellt hat. (Ist auf der Anzeige auch ersichtlich.) Daher von mein

warrior_net hat geschrieben:     Mit dem fehlenden Plan hast du vollkommen recht, nur hast einen Buchstaben vertauscht !   Die Vereinsführung hatte nämlich keinen Plan P wie Platzstürmer !!!   - Sie

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es ist halt schon so, dass in einer (kleinen) stadt mit nur einem verein die infrastruktur von der gemeinde zu symbolischen beträgen zur verfügung gestellt und von ihr verwaltet, instandgehalten etc. wird... das ist ja irgendwo der wunsch, den die vereinsführung wohl auch fürs TZ hätte...

 

Ach so ist das? Und ich hab gedacht, es ist nur purer Zufall, dass z.B. der SC Kalsdorf im gemeindeeigenen Stadion spielt, während 3 Gemeinderäte der Regierungspartei im Vereinsvorstand sitzen!

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Zwar haben wir uns das natürlich selbst (bzw. unserer damaligen Klubführung) zuzuschreiben dass wir selbst nichts mehr haben, allerdings:

 

Schaut mal nach Wien: Da stellt die Stadt jedem der beiden Top-Vereine ein Stadion plus Infrastruktur zur Verfügung, weil die sich weigern, ein gemeinsames Stadion zu benützen. Zusätzlich gibts noch ein drittes Stadion. In Wahrheit würde eines reichen.

Daher ist es sicher nicht vermessen wenn die Stadt das TZ übernimmt und dem GAK (gegen ein VERNÜNFTIGES) Entgelt überlässt (bzw. Teile davon). Dafür wollen wir auch kein eigenes Stadion.

 

Ganz grob formuliert.

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Zwar haben wir uns das natürlich selbst (bzw. unserer damaligen Klubführung) zuzuschreiben dass wir selbst nichts mehr haben, allerdings:

 

Schaut mal nach Wien: Da stellt die Stadt jedem der beiden Top-Vereine ein Stadion plus Infrastruktur zur Verfügung, weil die sich weigern, ein gemeinsames Stadion zu benützen. Zusätzlich gibts noch ein drittes Stadion. In Wahrheit würde eines reichen.

Daher ist es sicher nicht vermessen wenn die Stadt das TZ übernimmt und dem GAK (gegen ein VERNÜNFTIGES) Entgelt überlässt (bzw. Teile davon). Dafür wollen wir auch kein eigenes Stadion.

Rapid spielt in einer 40 Jahre alten Bruchbude und kriegt diese jetzt doch nicht saniert. Die Austria hat ihre Gstättn kürzlich vorwiegend durch eigene Mittel a bissl renoviert.

 

Dagegen hat Graz ein relativ modernes Stadion und beide Vereine haben ein Trainingszentrum bezahlt bekommen (ganz abgesehen von den sonstigen Hilfen, die die öffentliche Hand den beiden Konkursvereinen zugestanden hat).

 

Ich wünsch mir auch, dass die Stadt das TZ übernimmt. Aus objektiver Sicht kann man das allerdings keineswegs FORDERN. Zu viel Geld hat die Stadt schon in dieses TZ gesteckt...

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@buspepi

 

Ähhh....falsche Antwort.

 

Tipp: Wir hatten bis 2004 eine eigene Infrastruktur.

 

Jetzt hab ich aber genug geholfen.

 

und ich steh auf der leitung...

der platz war jener des ASVÖ und der TZ-grund jener der stadt - oder beziehst du dich aufs superädifikat?.

 

dem eigenen (ASVÖ-)platz in der körösistraße trauern wir alle nach, aber da von "infrastruktur" zu sprechen, naja - siehe ein warrior-posting weiter vorne, wo die div. GAK-mannschaften trainiert haben...

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Rapid spielt in einer 40 Jahre alten Bruchbude und kriegt diese jetzt doch nicht saniert. Die Austria hat ihre Gstättn kürzlich vorwiegend durch eigene Mittel a bissl renoviert.

 

Dagegen hat Graz ein relativ modernes Stadion und beide Vereine haben ein Trainingszentrum bezahlt bekommen (ganz abgesehen von den sonstigen Hilfen, die die öffentliche Hand den beiden Konkursvereinen zugestanden hat).

 

Ich wünsch mir auch, dass die Stadt das TZ übernimmt. Aus objektiver Sicht kann man das allerdings keineswegs FORDERN. Zu viel Geld hat die Stadt schon in dieses TZ gesteckt...

 

...also 17 Millionen fürs "herrichten" finde ich nicht nichts - die 25 Mio für eine Aufstockung auf 23 - 25.000 Zuschauer sinds nicht geworden....

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Die Stadt Graz hat sicher schon genug in die zwei "Konkursler" Stnrw und GAK gepumpt. Irgendwann gehts halt nicht mehr, man will ja schließlich wiedergewählt werden.

 

Der Blick nach Wien ist uninteressant, schließlich sind wir hier in Graz. Und wenn der Häupl plötzlich meint er baut den Grünen ein neues 50.000 Stadion dann soll er doch. Geht uns nix an und hilft uns auch net wirklich weiter.

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wir hbaen unseren schlechten ruf unserer wirtschaftlich unrühmlichen vergangenheit zuzuschreiben und irgendwann mal versiegt eben der geldhahn.

 

das casino stadion war so mit hypotheken belastet, dass ein verkuaf der einistigen heimat drigend notwendig war, da ist eh schon jeder groschen in die schuldentilgung geflossen...

 

schade ist nur, dass die stronach millionen zwar ausbezahlt, aber nie im verein angekommen sind... wär aber auch egal gewesen, dann hätte man das eben auch noch mit putz und stingel verbraucht...

 

ich kann die stadt schon verstehen, dass sie sagt, wir können nicht schon wieder 1,7 mille investieren in den gak, vor allem weil dem herrn nagel auch das hemd näher ist als der rock - oder glaubt man, der gak ist ihm wichtier als die politische zukunft?

 

@geidorf - verstehen oder nicht verstehen bleibt dahingestellt, ich probiers wenigstens, die lage von mehreren seiten zu analysieren.

rechnungen nicht zu bezahlen ist aber keine dauerhafte lösung und nachdem die öffentlichkeit nicht an details interessiert ist, sondern nur an reissenden schlagzeilen, tut das, was man mit dem nichtbezahlen erreicht, zumindest nach außen dem verein aber auch gar nicht gut...

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Das ist schon richtig dass sich der GAK seinen Ruf selbst zu zuschreiben hat, wobei das ja auch schon wieder so eine Geschichte ist - was ist schon der GAK ? - Immer die handelten Personen...Und da sind jetzt wohl ganz andere "Figuren" im Spiel. Und eine Sippen- oder "Erbhaftung" existiert in Österreich auch bei Fussballvereinen nicht...

 

Gleichzeitig muss sich die Politik aber schon die Frage gefallen lassen, wie es dazu kommt, dass sie Bauland und Geld zur Verfügung stellen, damit das Ganze dann einer Investorengruppe gehört...(oder hab ich da was falsch verstanden?)

 

Das immerhin ist etwas was man sich von Wien abschauen könnte - denn das Hanappi bleibt im Besitz der Stadt, der Verein nur eingemietet und sie können dort nicht tun und lassen was sie wollen - obwohl auch Rapid irgend so eine langfristige "Pachtvertragsgeschichte" anstrebt die einem Eigentumsrecht nahe kommt - wird aber von der Wiener Politik bis jetzt zumindest konsequent abgelehnt...

 

Und nein, ganz wurscht kann es uns nicht sein was in Wien gemacht wird, schließlich würde ich sagen, dass das ganze Sponsoring mit "Wien-Energie", "Verbund" und die ganze undurchsichtige EADS-Geschichte bei Rapid irgendwie den Eindruck entstehen lassen, dass es sich hier schon um sehr stark "Permanentsubventionierte" Vereine handelt - und das geht dann schon auch ein bisschen in Richtung Wettbewerbsverzerrung würde ich sagen...

 

Rapid wurde seinerzeit nach dem AG-Desaster ja auch sehr großzügig gerettet, und konnte den eigentlich unabwendbaren Konkurs noch abwenden...

 

Nicht dass ich irgendwie dafür wäre den Vereinen dauernd Geld nachzuwerfen - aber ein bisschen mehr Chancengleichheit wäre schon auch nicht schlecht....

 

Wobei es mich ja wirklich wundert warum es in Österreich vollkommen unmöglich ist große Firmen als Hauptsponsor zu gewinnen - Kein Opel, Spar, OMV, Bet&win usw usw was weiß ich - aber das ist jetzt schon sehr off-topic

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Die großen Sponsern lieber Vereine bzw. Ligen die mehr Fans anlocken bzw. bessere Einschaltquoten bringen damit der Werbezweck größer ist.

 

Nun was die Wettbewerbsverzerrung betrifft: Zum einen ist das nicht neu, und wird auch sicher nicht auf absehbare Zeit geändert. Und zweitens: Ja es kann uns vollkommen egal sein, immerhin spielen die zwei Ligen über uns. Betrifft uns also nichtmal ansatzweise.

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@ewigrot

Gerade diese Logik kommt mir ein bissl seltsam vor....

Wieso soll den Österreich ein Uninteressanter Markt für internationale Großunternehmen sein? Sind die alle bei uns nicht vertreten oder was? Werden bei uns keine VW´s, Mercedes, Apple-Comp, LG, Samsung, Panasonic was weiß ich noch für Geräte und Marken verkauft?

 

Ich meine Österreich ist immer noch eines der reichsten und kaufkräftigsten Länder der Welt - kein Unternehmen, das weltweit agiert würde diesen Markt auslassen, auch wenn gleich nebenan natürlich in absoluten Zahlen das x-fache verdient werden kann...

 

Nur das ist sicher nicht die Logik eines Großunternehmens. Sonst hätten wir die ja nur in D, I, F, GB usw usw.

 

Sie verkaufen dort wo was zu verkaufen ist, und dort gibt es auch immer Werbung in jeder Form - schalt doch mal den Fernseher ein. Dann dürfte es ja auch keine Fernsehwerbung von all den bekannten Groß-Firmen geben - und ich denke es ist wohl nach wie vor so, dass Fussballsponsoring immer noch die absolut billigste Form der Werbung ist - nirgendwo kriegst du mehr Sekunden/Minuten dein Logo ins Bild/Fernsehen als bei einer Fussballmannschaft - was sich ändert sind natürlich die Summen die dafür bezahlt würden - no na.

 

Klar wird Real Madrid als eigene weltweit Vertretene Marke ein "paar euros" mehr kriegen als sagen wir mal Wacker Innsbruck -

Aber nach deiner Logik müsste es für ein Großunternehmen also vollkommen ausreichend sein ein Produkt nur in Deutschland zu bewerben, weil dann Österreich und die Schweiz eh gleich "mitgehen" - oder wie? Also sowas hab ich ja noch nie gehört...

 

Und was Mateschitz macht ist sicher nicht mit viel Heimatliebe verbunden - er ist einfach (auch) der Fehleinschätzung unterlegen, dass er da mit (im internationalen vergleich) ziemlich wenig Millionen eine sehr große Werbewirksamkeit erreicht - ist aber bekanntlich noch nicht wirklich aufgegangen - und dem Mateschitz ist das unter Garantie nicht Blunzn, oder irgend eine Liebhaberei - der hat schon den Anspruch bei allem was er anfasst zu den Besten zu gehören - und dementsprechend rotiert der auch, was RBS betrifft....

 

 

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Dan muß man sich fragen wieso Besiktas Istanbul als Sponser Toyota hat? Die sind International auch nicht gerade toll. Es gibt sogar einen Klub aus Dänemark der Spar als Sponser hat und das kann nicht marketingtechnisch besser sein als bei uns.

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Spar unterstützt in Dänemark zb auch das Herren Handball Team.

Und warum in Österreich keine großen Firmen den Fußball sponsern liegt vorallem an der nicht vorhandenen Qualität der einzelnen Ligen. Weitere ist es uninteressant ein Sponsor von vielen auf einem Dress zu sein! Denn dass die Dressen der einzelnen Klubs voll mit Werbung sind gibt es auch nur bei uns und da beginnt eigentlich die Lächerlichkeit des österreichischen Fußballs.

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es ist zum einen teil die nicht vorhandene qualitätund auch kontinuität - man begeht in regelmässigen abständen die gleichen fehler und das kommt eben von den managements, die eigentlich das größere problem sind. da ist oft freunderlwirtschaft im spiel und es fehlt auch an nachvollziehbarkeit. in österreich verschwindet geld immer wieder, eigenartigerweise. größere firmen wollen mehr transparenz, aber das geht nicht, sind ja alles habara... man stellt sich die frage, wie das passieren kann, in der naturwissenschaft gibts da so prinzipien wie zb den energieerhaltungssatz, energie kann nicht verloren gehen, sie wird nur umgewandelt, beim fußball hingegen, mit den ganzen schmierigen funktionären, managern und einsagern (schatzerlwirtschaft und netzwerke wie bei den freimaurern) scheints anders zu laufen.

 

ein beispiel zum nachdenken: da gibts einen pierre cardin kugelschreibervertreter, der sich für fussball interesiert und zuerst seinen förderer abschiesst um dann selbst präsident eines klubs zu werden. dann bettelt er einen reichen onkel aus amerika um geld für den klammen verein an und er bekommts auch noch, der verein ist aber mittlerweile mehrfach pleite gegangen weil das geld gesamtheitlich wohl nie angekommen ist, aber der vertreter hat ein stein im brett beim reichen onkel aus amerika und haut sich jahrelang mit ihm auf ein packerl. das ende: der ehemalige kugelschreibervertreter besitzt 2 häuser am wörthersee, einer angeblich noblen adresse für immobilien. und die österreichische justiz schaut zu - wobei justiz und politik macht sich wegen so kleiner beträge wie 20 millionen (damals noch) schilling doch keine gedanken, das sind doch nur peanuts und part of the game!

 

diese geschichte ist natürlich frei erfunden und ich entschuldige mich bei sämtlichen kugelschreibervertretern und den reichen onkel aus amerika gibts natürlich nur in hollywood filmen...

 

aber würde es so laufen, nur eine annahme, welche große firma hätte lust, geld in den wohlstand einer privatperson zu investieren. in österreich werden manche leute immer reicher, obwohl die arbeitsleistung bzw gesamtheiltich die ergebnisse trotzdem nicht passen...

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Ich würde mir wünschen, dass unser netzkrieger öfters mal so etwas "frei erfindet", dann könnten wir auch öfters so ein gutes Post von ihm lesen...

 

Du bist vl. ein lästiger, ungustiöser Zopfn, sogar wenn man sich deine Vorgeschichte wegdenkt. Wieso bist du nach dem Hartberg-Desaster wieder aus deiner Höhle rausgekrochen kommen, vorher hat man ja auch nix von dir gehört

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naja, das marketing ist halt so eine sache in fußball österreich.

auszahlen tut es sich in erster linie für neue, junge, dynamische, aufstrebende firmen. sie bekommen durch ein sponsoring im fußball innerhalb von wenigen jahren einen doch ansehnlich großen bekanntheitsgrad. als erstes großes beispiel fällt mir persönlich dazu josko ein. hab von denen vorher noch nie etwas gehört...und wenn ich heute auf die schnelle mal fenster brauchen würde, da täte ich schon mal auf deren homepage nachschauen. oder mich an rekord fenster wenden... wie auch immer. aber eben gerade darin müsste ja unsere chance bestehen: wir sind vom namen her doch noch sehr bekannt und präsent, da sollte das schnell bekannt werden für diverse firmen ja an sich gut funktionieren, WENN nicht doch bei uns das problem bestehen würde, dass wir für den normalen, 0815 standardfußballfan in Ö momentan einfach der konkurs- , pannen- und pleiten-, gerichtsverfahren- und investoren verein sind, der immer für theater und aufregungen gut ist! und da habe ich die worte hartberg und platzsturm, becherwurf, Trainingszentrum oder spielabbruch noch gar nicht erwähnt...

aber zumindest sind wir sehr oft in den medien, wiederum eine gute möglichkeit für mutige firmen...

es gibt keine schlechte pr, darauf sollte unsere hoffnung fußen!

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ja, absolut.manchmal ändern sich dinge sehr schnell. der mensch lebt von tag zu tag, von zeitungsartikel bis kurzbericht im tv. und vergisst sehr schnell. man bracht dazu nur einen kurzen seitenblick in die österreichische politik werfen, da wird das ja von wahl zu wahl vorexerziert.

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Verstehe deine Argumente. Aber für Sponsoring braucht man eben auch Gegenwerte, in erster Linie Werbewerte.

Auf den Fußball bezogen - und nur vom Fußball spreche ich - vermissen die echten Großunternehmen mit richtig Streuasche in Österreich mangels positiver Assoziation und Korrellation mit der Qualität des österreichischen Fußballs genau diese Gegenwerte.

Das weiß Mateschitz doch längst. Deshalb meine ich, dass die nun breitere Streuung seiner Sponsorings in die österreichische Fußballlandschaft bereits die Aufbereitung eines ersten Schadensbegrenzungs-Szenarios im Falle eines erneuten Scheiterns bei RBS ist. Nach dem Motto: Red Bull war erfolglos (ein marketingtechnisches No-Go) in Salzburg, aber hat auch viel anderen Klubs geholfen. Ich mag falsch liegen. Aber mein Gefühl sagt mir das.

 

Ja, das finde ich nachvollziehbarer, dass es keinen entsprechenden, positiven Gegenwert gibt - und ohne es wirklich zu wissen - kann ich mir aber auch sehr gut vorstellen, dass es mit den verklüngelten, verhaberten Strukturen bei uns sehr viel zu tun hat...

 

Andererseits: Fussball hat doch schon immer (und sehr oft) von den fanatischen Persönlichkeiten gelebt, die einen Verein entweder in höchste Höhen führen oder ruinieren (Agnelli, Berlusconi, Abramowitsch, di Laurentis, die Real-Präsidenten werden ja auch immer nur rein nach ihrem "Geldwert" gewählt, Elton John :-)))) - in Österreich dann halt das Ganze immer wieder einmal "in klein"... Quehenberger usw)

 

Wirkliche Ausnahme ist da wohl wieder einmal Bayern mit Hoeneß der eine Art Fussball/Sportkonzern erschaffen hat - da kann man ja dazu stehen wie man will, aber was der (ebenfalls aus einem Quasi-Konkursverein) geschaffen hat ist wohl weltweit wirklich einmalig....

 

Bei Mateschitz glaube ich eher an die Strategie, dass er versucht so lange wie möglich bei Salzburg etwas zu bewegen - sprich solange bis Leipzig in der deutschen Bundesliga angekommen ist - der ganze Aufbau mit Akademien und Klubs in Deutschland, Brasilien, Ghana, Österreich und den USA erscheint mir viel zu groß, als dass er das Fussballprojekt bald wieder "absagt" - und die auch schon kolportierte Version, dass Salzburg dann irgendwann sowas wie die Mannschaft mit den besten Talenten werden soll, die für die deutsche Bundesliga vorbereitet werden, halte ich persönlich für wahrscheinlicher...

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Lautern ja, ist schon einigermaßen fein. hab vor kurzem auf einer tagung den einschlägig in der wissenschaftlichen fußball literatur bekannten markwart herzog kennen gelernt; der ist ja auch begeisterter anhänger des FCK und hat auch einige nette geschichten auf lager gehabt, zwecks dem bemühen um sponsoren und co...

nur wenn doch dieser komische trainer bei ihnen nicht wär, wären sie mir noch um einiges symphatischer...

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