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ÖDL - die österreichische Dorfliga...


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Wahnsinn, die Dusel-Zweitgeborenen sind mit inferioren Leistungen nun doch noch in die Euroleague-Quali gestolpert - so was gibt es auch nur in Österreich!!!

 

Kommentare: "Pfitschigogerl-Liga", "Ein negatives Torverhältnis (-7) und mehr Spiele verloren als gewonnen und dennoch in der Europa League - so etwas Groteskes kann es nur in Österreich geben. Glückwünsche an Schopp & Co für den errungenen internationalen Startplatz, kann man (wenn überhaupt) nur schwer erteilen ...", "Mit der heutigen Leistung wären sie abgestiegen!", "Na, da vertreten uns die Allerbesten in der Euro League ...", "Man sollte auf diesen Startplatz wegen sportlicher Wertlosigkeit verzichten!", "Man sollte die ganze Liga wegen sportlicher Wertlosigkeit abschaffen!"

 

Wie viele Zuschauer? knapp über 9.000 - und das bei einem wirklich wichtigen Spiel! Und der Präsident will ein größeres Stadion ("Liebenau ist ja immer schon zu klein gewesen!") mit einem imposanten Stadionvorplatz. Wenn die UPC-Arena mal fünf Jahr bei jedem Heimspiel der Unaussprechlichen komplett ausverkauft ist, dann können wir mal darüber sprechen, aber in der nächsten Zeit wird das Stadion schon noch reichen :-)

 

Oder bauen die Bayern oder der BVB gleich ihre Stadien aus, nur weil die immer ausverkauft sind. Völlig Realitätsverweigerung in Österreich, bei einem Zuschauerschnitt von knapp 10.700 pro Spiel bei Sturm (Stadionkapazität: 15.400 - Auslastung: 70 %) - zum Vergleich: BVB 80.200 und Bayern 71.000 Zuschauer/Spiel (Stadionkapazität: 80.600 - Auslastung: 99,5 % bzw. 71.000 - Auslastung: 100 %)

 

W.

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Seit gestern ist es fix, Wolfsberg spielt in Österreichs höchster Liga... Frage: Wer braucht diesen Klub ganz oben? Österreichs Fußball-Bundesliga verkümmert immer mehr zu einer Dorfliga, das Niveau w

Dazu kommt dann noch die aktuelle Lizenz-Situation, ein Zwangsabstieg, die nach wie vor nicht wirklich gut gelöste Aufstiegsregelung aus den Regionalligen etc. etc. etc.   W.

vienna, sportklub, bw linz, bregenz waren ja immer schon zuschauermagneten wadmira acker hat halt 6 auswärtsspiele zuhause im jahr gegen rapid, austria und sturm und kann dadurch seinen zuschauerschni

Wahnsinn, die Dusel-Zweitgeborenen sind mit inferioren Leistungen nun doch noch in die Euroleague-Quali gestolpert - so was gibt es auch nur in Österreich!!!

 

Kommentare: "Pfitschigogerl-Liga", "Ein negatives Torverhältnis (-7) und mehr Spiele verloren als gewonnen und dennoch in der Europa League - so etwas Groteskes kann es nur in Österreich geben. Glückwünsche an Schopp & Co für den errungenen internationalen Startplatz, kann man (wenn überhaupt) nur schwer erteilen ...", "Mit der heutigen Leistung wären sie abgestiegen!", "Na, da vertreten uns die Allerbesten in der Euro League ...", "Man sollte auf diesen Startplatz wegen sportlicher Wertlosigkeit verzichten!", "Man sollte die ganze Liga wegen sportlicher Wertlosigkeit abschaffen!"

 

Wie viele Zuschauer? knapp über 9.000 - und das bei einem wirklich wichtigen Spiel! Und der Präsident will ein größeres Stadion ("Liebenau ist ja immer schon zu klein gewesen!") mit einem imposanten Stadionvorplatz. Wenn die UPC-Arena mal fünf Jahr bei jedem Heimspiel der Unaussprechlichen komplett ausverkauft ist, dann können wir mal darüber sprechen, aber in der nächsten Zeit wird das Stadion schon noch reichen :-)

 

Oder bauen die Bayern oder der BVB gleich ihre Stadien aus, nur weil die immer ausverkauft sind. Völlig Realitätsverweigerung in Österreich, bei einem Zuschauerschnitt von knapp 10.700 pro Spiel bei Sturm (Stadionkapazität: 15.400 - Auslastung: 70 %) - zum Vergleich: BVB 80.200 und Bayern 71.000 Zuschauer/Spiel (Stadionkapazität: 80.600 - Auslastung: 99,5 % bzw. 71.000 - Auslastung: 100 %)

 

W.

Hast aber vergessen, dass Bayern und Dortmund noch viel mehr Plätze brauchen könnten - Strum sicher nicht. Auch lustig heute: Mit Schilling, Pollhammer und Rauter haben drei Ex-Rote Regionalligakicker in der ÖDL Tore geschossen...

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Man könnte ganz einfach anstatt eine sinnlose weil nicht durchgezogene lizenz zu verteilen voraussetzungen zum spiel in der höchsten liga auferlegen. Punkte, die ohne punkt und komma einzuhalten sind, wie etwa ein adäquates stadion mit entsprechender infrastruktur, parkplätze, zufahrten, trainingsmöglichkeiten, nachwuchsmannschaften sowie eine mindestanzahl an heimsichen kickern im team. Und dann möcht ich schauen, ob da noch ein neureicher dorfmillionär fußballmanager live spielen will.

 

Aber das geht bei uns nicht, nicht in einem land wo die krone die meistgelesene zeitung ist und man als politiker nur unterbelichtete sche iße reden kann und die leute glauben einem das auch noch.

 

Klar wäre das der richtige und professionelle Weg. Wie in Deutschland, wo der Fußball 1. mal mit schönen Stadien bei den Zuschauerzahlen und 2. trotz SKY-Abzocke und damit Potenzialausschluss für internationalen Fußball einen Aufschwung ohnegleichen erlebte.

Habs mir mal so durch gedacht.

Komme auf 6 Klubs für die Tipp3 Liga und weitere 12 für die HFM.

Der Niedergang des Fußballs hierzulande ist damit denke ich mal ausreichend in Zahlen dokumentiert.

 

;it anderen Worten: Der internationale Anspruch im Klubfußball in AT ist mangels professionellem Management und da sich inzwischen die Masse von diesem Sport abgewendet hat so gut wie tot. Konkurrenzfähige Klubs werden immer weniger. Dagegen zahlt man in der 1. Klasse sogar sehr schwachen Spielern bereits 4-stellige Beträge. (Was ich beim GAC per Antrag geklärt wissen will)

Man könnte die 2. Liga abschaffen und man würde es nicht mal richtig merken.

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ich finds einfach "toll": Grödig hatte in dieser saison 15% mehr zuschauer als im jahr zuvor und hat damit die rote laterne, die sie immer außer im heurigen meisterjahr innehatten an kapfenberg weitergegeben. ein hinweis auf den kommenden meister? mit dem FC lustenau verlässt der am drittschwächsten besuchte verein die liga, BW linz hat als fünftschlechtester auch noch gute karten. dazwischen der so geliebte TSV hartberg (wobei ich den vergleich nicht übel finde: bundesligafußball in linz - 191.000 Ew = 1.162 zuschauer, bundesligafußball in hartberg - 6.540 Ew. = 1.008 zuschauer). auch vienna oder horn haben noch deutlich unter 2.000 zuschauer im schnitt... mittlerweile haben/hatte vier teams der höchsten spielklasse unter 5.000 zuschauer im schnitt (Mattersdorf, Ried [!!!], Admira, Wr. Neustadt), im vorjahr 5! österreich drohen "ungarische zustände", wo zu spitzenspielen der obersten liga oft nur mehr rund 3.000 zuschauer kommen...

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Naja, ich sehe es ja immer wieder, dass alles erst einmal so richtig den Bach runter gehen muss, damit etwas reformiert wird.

 

Nur haben wir in Österreich das Problem, dass nicht nach diesem Verfahren gearbeitet wird. Hier lässt man nichts den Bach runter gehen, reformiert gerade so viel, wie es nötig ist und wurschtelt weiter wie bisher. Dann ist der glernte Österreicher glücklich. Ob's ein Schaß bleibt ist egal, hauptsache, man muss nicht allzuviel Gedanken an morgen verschwenden.

 

Dazu folgendes Zitat:

 

Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)

 

 

 

Alles in Allem eine Frechheit, was in der Bundesliga geboten wird. Und eins kann ich euch auch sagen, besser wir's in den nächsten Jahren sicher nicht.

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Bei den Leuten sitzt das Geld net mehr so locker, und das Niveau der Kick wird immer schlimmer. Als Vater mit Kinder brauchst net mehr Stadion gehen, Beispiel Sturm vs Wiener Austria. Auswärtssektor 28 Euro, Ermäßigungen Fehlanzeige, Kinderkarte 19 Euro (und das für einen 11jährigen)

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Bei den Leuten sitzt das Geld net mehr so locker, und das Niveau der Kick wird immer schlimmer. Als Vater mit Kinder brauchst net mehr Stadion gehen, Beispiel Sturm vs Wiener Austria. Auswärtssektor 28 Euro, Ermäßigungen Fehlanzeige, Kinderkarte 19 Euro (und das für einen 11jährigen)

 

Sagte ja. Bei denen gehts jetzt steil runter. Für Familien schon länger nicht leistbar.

In Lautern zahlst auf der West 155 Euro für die Saison, also rund 9 Euro pro Spiel. Ziehen sie jetzt grad mal um 20 Euro an und kriege richtig Athmosphäre geboten.

 

Jauk wird diesen Verein auch für die eigenen Fans noch so unsympathisch machen, dass sie sich bald bei unter 8000 Schnitt wieder finden.

Bis jetzt hat er die Road Map perfekt eingehalten. Was schert uns das, es spielt dem Unterhaus in die Karten. Blöd ist es nur für den Fußball generell. Weil viele eben gar nicht mehr gehen.

 

Egal wo man auf die Boards schaut: Immer mehr Leute sagen, dass sie lieber im Unterhaus Spiele anschauen, wenn man nicht auch dort zuviel verlangt.

Das verstreut sich dann. Da 100, dort 100, und das summiert sich. A bissl eingeschenkte Gaudi und kein langer Weg. 

 

Deswegen mein Reformvorschlag:

- 1. Liga mit 16 Mannschaften, 3 Fixabsteiger in die Regionalligen, Platz 11-13 Relegation, also kein zu großes, fades Tabellenmittelfeld.

- HFM Liga streichen. Ja. Der Abstand von der RL zur Buli wäre extrem groß. Aber wie wir im Cup gesehen haben, nicht unbedingt. Der GAK war halt voriges Jahr einfach zu schwach.

- dafür wie in England beim Abstieg und Aufstieg jeweils Prämien zahlen, damit es diese Klubs finanzielle beim Upcoming und beim Neuaufstellen nach dem Abstieg nicht zerreisst.

 

Wenn von Seiten des ÖFB nichts Revolutionäres geschieht, ist es eigentlich schon egal, dass wir in der 1. Klasse anfangen. 

Wir sollten daher gleich in der ersten Saison anfangen, es im Crosselling über den Fußball hinaus anders zu machen.

Der GAC ist jetzt gerade in einer Lage, so etwas beginnen zu können. Eine historische Chance.

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Ich fürchte, mit einer bloßen Ligareform wird man das Problem nicht lösen!!!

 

Der österreichische Fußball lebt schon seit Jahrzehnten, v. a. finanziell, über seinen Möglichkeiten.

 

Wichtig wäre die Reduktion der teuren Kader (v. a. durch noch mehr Prämien für Eigenbauspieler, Selbstbeschränkung Legionäre/Budget), damit es zu mehr Ausgeglichenheit (= mehr Spannung) kommt, dazu noch so eine Regelung wie in Deutschland (50 + 1), damit man nicht von einem einzelnen Sponsor/Inhaber abhängig ist. Klare Fokusierung auf Jugendarbeit/Leistungszentrum/Akademie mit Ausbildung nach modernsten Maßstäben.

 

Möglicherweise wäre auch die Abkehr von reinen Profibetrieb eine Maßnahme, jedenfalls wäre eine Abstufung denkbar (1. Liga Profi, 2. Liga Halbprofi, 3. Liga: Amateure).

 

Die österreichischen Stadien sind allesamt zu groß und Kosten den Vereinen und Gemeinden zu viel Geld, auf der anderen Seite gibt es bei vielen Vereinen Mängel in der Infrastruktur (Beispiel Grödig) - wie das zu lösen ist, kann ich nicht sagen. Es kann aber nicht sein, dass es in Salzburg ein Stadion für 30.000 Zuschauer gibt, dass max. zur Hälfte gefüllt ist (wenn überhaupt) oder ein Stadion in Klagenfurt, dass nur von einem Regionalligisten genutzt wird. Was soll ein Cupfinale im Happel-Stadion vor 16.000 Zuschauern?

 

Ich denke, dass wären Maßnahmen, die auch notwendig sind - ob eine 16er-Liga das Maß der aller Dinge ist, bezweifle ich eher ...

 

Eigentlich müsste man komplett von "Null" anfangen und den gesamten Fußballsport in Österreich neu aufsetzen!!!

 

W.

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Sagte ja. Bei denen gehts jetzt steil runter. Für Familien schon länger nicht leistbar.

In Lautern zahlst auf der West 155 Euro für die Saison, also rund 9 Euro pro Spiel. Ziehen sie jetzt grad mal um 20 Euro an und kriege richtig Athmosphäre geboten.

 

Jauk wird diesen Verein auch für die eigenen Fans noch so unsympathisch machen, dass sie sich bald bei unter 8000 Schnitt wieder finden.

Bis jetzt hat er die Road Map perfekt eingehalten. Was schert uns das, es spielt dem Unterhaus in die Karten. Blöd ist es nur für den Fußball generell. Weil viele eben gar nicht mehr gehen.

 

Egal wo man auf die Boards schaut: Immer mehr Leute sagen, dass sie lieber im Unterhaus Spiele anschauen, wenn man nicht auch dort zuviel verlangt.

Das verstreut sich dann. Da 100, dort 100, und das summiert sich. A bissl eingeschenkte Gaudi und kein langer Weg. 

 

Deswegen mein Reformvorschlag:

- 1. Liga mit 16 Mannschaften, 3 Fixabsteiger in die Regionalligen, Platz 11-13 Relegation, also kein zu großes, fades Tabellenmittelfeld.

- HFM Liga streichen. Ja. Der Abstand von der RL zur Buli wäre extrem groß. Aber wie wir im Cup gesehen haben, nicht unbedingt. Der GAK war halt voriges Jahr einfach zu schwach.

- dafür wie in England beim Abstieg und Aufstieg jeweils Prämien zahlen, damit es diese Klubs finanzielle beim Upcoming und beim Neuaufstellen nach dem Abstieg nicht zerreisst.

 

Wenn von Seiten des ÖFB nichts Revolutionäres geschieht, ist es eigentlich schon egal, dass wir in der 1. Klasse anfangen. 

Wir sollten daher gleich in der ersten Saison anfangen, es im Crosselling über den Fußball hinaus anders zu machen.

Der GAC ist jetzt gerade in einer Lage, so etwas beginnen zu können. Eine historische Chance.

Da bin ich fast ganz bei dir, aber Ich würde in diesem Fall die Relegation weglassen.

Bei 16 Mannschaften 6 in den Abstieg zu verwickeln wäre zu viel, denn gerade mit einem breiteren Mittelfeld ohne Abstiegsgefahr können sich die Mannschaften erholen, junge Spieler einsetzen und müssen kein so hohes finanzielles Risiko eingehen. Dann entsteht natürlich zwangsläufig eine 3-4 Klassengesellschaft, aber die haben wir jetzt auch schon. Ich denke, Zweitliga Vereine stehen Mattersburg, Wr. Neustadt usw. um nichts nach.

 

Was bei deinem Gedanken gut ist, dass sich Österreich nur noch 16 Profivereine leisten muss. Immerhin um 4 weniger. Vielleicht muss man dann auch die Lizenzbestimmungen für Aufsteiger ändern oder mit einer Übergangsfrist von z.B. 3 Jahren behaften. Wenn nicht, dann bekommen vermutlich nicht immer alle Aufsteiger eine Lizenz.

 

Aber diese Fragen stellen sich in Österreich nicht, weil wir nie so eine Reform durchbringen. Leider!

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Gute Diskussion.

Das schon lange etwas falsch läuft in der österreichischen Liga ist klar, aber meiner Meinung sind auch die Preise in den unteren Ligen grenzwertig... wenn ich denke vor 4 oder 5 Jahren war ich in Klagenfurt beim SAK da hab ich für die "Tribüne" auch 8€ gezahlt, da finde ich 15-20€ in der UPC auch noch grad ok auf der Torseite. Das der Kick da und dort trostlos ist, lasse ich mal aussen vor...

International zahlt man aber gut und gerne 50€ aufwärts für einigermaßen vernünftige Karten (Liverpool, Barcelona, Dortmund, Chelsea...) aber da wird auch was geboten.

Aber als Familie mit Kindern brauchst gut und gerne an 100er für einmal Stadion gehen in AUT (wenn sichs ausgeht) und da hört sich die Gaude dann aber auf.

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Wichtig wäre die Reduktion der teuren Kader (v. a. durch noch mehr Prämien für Eigenbauspieler, Selbstbeschränkung Legionäre/Budget), damit es zu mehr Ausgeglichenheit (= mehr Spannung) kommt, dazu noch so eine Regelung wie in Deutschland (50 + 1), damit man nicht von einem einzelnen Sponsor/Inhaber abhängig ist. Klare Fokusierung auf Jugendarbeit/Leistungszentrum/Akademie mit Ausbildung nach modernsten Maßstäben.

 

Die 50+1 Regel hat schon was. Man kann sie aber auch geschickt umgehen, wie RB Leipzig zeigt. Bei Bayer Leverkusen und Wolfsburg sind es ja Ausnahmen.

 

Was die Deutschen noch haben und mir gefällt:

 

Kein Sponsor im Vereinswappen

Kein Sponsor im Vereinsnamen

 

Ich denke, dadurch haben Fans der Vereine auch ein Identifikationsproblem, wenn sich alle 5 Jahre der Namen und das Logo ändert. Es ist sicher mit ein Grund, abgesehen vom schlechten Fußball, dass die Fans aus bleiben. Andererseits, wenn das jetzt geändert wird gibt es einen Aufschrei wegen den weniger werdenden Sponsoreinnahmen. Diese Regelung hätte man schon vor einigen Jahren einführen müssen.

 

In der deutschen Bundesliga gibt es auch einen einheitlichen Ball!!! Ich find es graußlich und nicht professionell, wenn in Mattersburg mit Umbro, in Graz mit Jako, in Wien mit Adidas und Nike Bällen gespielt wird. Das die österreichische Buli nicht in der Lage ist, hier Verträge abzuschließen...

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Schuld is an allem das liebe Geld. Altfunktionäre träumen von den Millionen und schütten dafür unsere "Stars" mit Wahnsinnsgehältern und Prämien zu. Dafür verkauft man dann die Stadien, Vereinsnamen, Logos und presst die Fans bis zum geht net mehr aus. Gleichzeitig muß man in unserem Profifußball nur 1 Jahr stark spielen und wird in den Himmel gehoben. 4 gute Kick und du bist im Nationalteamkader, in den Medien liest nurmehr von Angeboten aus ganz Europa usw usw.

Man freut sich über einen hohen Österreicheranteil, streicht aber die jugend Förderungen. Die Vereine holen Altstars für die sie Privat Sponsoren brauchen um überhaupt die Löhne stemmen zu können. Im Unterhaus bauen sich Unternehmer ihre eigenen Vereine, Geld spielt dabei keine Rolle, um sich selbst ein Denkmal zu setzen. Wenn dann das Interesse verloren geht gibts den großen Knall.

 

Es ist in Österreich eigentlich nicht leistbar 2 Profiligen zu führen. Wennst siehst was manche Landesligakicker verdienen wirds einem schlecht. Der ÖFB steht daneben und schaut zu, dieser Haufen gehört schon längst reformiert.

 

Jetzt nutzt das Zuckersafterl aus Fuschl auch noch die Schlupflöcher im Regulativ um mehr Stimmanteil im Profibereich zu bekommen, jeder weiß es aber keiner macht was dagegen. So kann es einfach nicht vorwärts gehen, aber die Sesselkleber wollen das gar nicht einsehen.

 

 

50+1 Regelung, Leistungsbezogene Verträge, Gestaffelte Prämienzahlung nach Tabellenplatz (Wiener Austria und Salzburg machen das bereits), 1 Profiliga (wie groß die sein soll, dazu hat jeder eine andere Meinung), Budgetobergrenzen, Komplette Überholung des Lizenzierungsverfahrens.

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ich geb euch in vielem recht, aber es ist in der marktwirtschaft nun einmal so, dass die verdienste der (unter- wie oberhaus-) kicker sich aus dem heraus regeln was vereine bereit sind zu zahlen. niemand darf jammern, die vereine müssten halt selber für eine trendumkehr sorgen. mich fasziniert in dem zusammenhang, dass im grazer unterhaus auch ganz ordentlich bezahlt wird, obwohl die zuschauerzahlen oft grad für die schiedsrichtergage reichen. wenn da die vereine einen "nichtangriffspakt" hätten wärs für alle billiger. am land findet dann ohnehin der blanke wahnsinn statt, der dann so blüten wie lankowitz (statt köflach, voitsberg oder rosental - allesamt dortige traditionsvereine) oder lafnitz treibt (steirercupfinale übrigends: Lankowitz vs. Lafnitz). ich behaupte mal, wers in diesem geschäft nicht packt erleidet eben unser schicksal, so einfach ist das. wenn die fans was anderes wollen sollen sie einfach jene vereine unterstützen, die diesen weg nicht mitgehen (aber da sind wir alle schon auch a bissl zu erfolgsgeil, fürchte ich). es lassen sich nicht alle dinge von oben herab verregeln. dass es in ö keine zwei profiligen gibt/geben kann ist allerdings ein anderes paar schuhe, da lügt man sich seit langem nur mehr selber an, wie all die abenteuerlichen konstruktionen der verschiedenen vereine zeigen...

 

schuld an der misere sind also wohl klubs/vereine und fans selber, befeuert wirds halt von öfb und bundesliga mit gelinde gesagt weltfremden vorstellungen vom öst. fußball...

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Ohne Worte: Pasching (also die Red-Bull-Außenstation) gewinnt das Cupfinale gegen die Austria ...

 

W.

besonders witzig daran ist ja, dass das seelenlose red-bull konstrukt den traum vieler fußball-fan-puristen umsetzt: kein sponsorlogo am dress und kein sponsor im namen...

passt finde ich zu unserer geld-geschichte/problematik: während Austria Salzburg sozusagen jeden qcm an sponsoren zu vergeben gezwungen ist leistet sich liefering oder pasching gleich "gar keinen" sponsor

verrückte neue welt

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Hat natürlich seine Richtigkeit.

Der ultimative Traum für mich wäre natürlich Sponsorfreie Zone bei Wappen, Name und Dress, bei gleichzeitiger Unabhängigkeit von einem großen Geldgeber.

Weil es das aber selten gibt, bevorzuge ich einen Mittelweg, bei welchem zumindest das Wappen Sponsorfrei bleibt und msn dennoch kein Satellitenklub eines Großkonzerns ist.

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Zum Thema Zuschauerrückgang:

 

Ich kann nur für mich sprechen, aber was bei uns fehlt ist auch das "Drumherum" beim Stadionbesuch. Ich mein in Liebenau gibt es kaum vernünftige Gastronomie wo man sich vorher und nachher die Zeit vertreiben kann, von den Verkehrsmitteln ganz zu schweigen (und da bekomme ich eigentlich den größten Zorn), egal bei welcher Veranstaltung (Kick in Liebenau, Konzert in der Stadthalle...).

Es kann ja nicht sein das es unmöglich ist, den Großteil der Leute öffentlich an und abzutransportieren.

Vergleich:

Am Samstag nach dem Championsleague Finale in London, haben wir vom Wembley (weg vom Sitzplatz gerechnet) bis ins Hotel im Zentrum nicht ganz eine Stunde gebraucht (Reine Fahrzeit beim Hinfahren 35 min). Am Sonntag morgen steht in der Zeitung, das die U-Bahn Station Wembley Park von 50.000 (der rund 87.000 Anwesenden) genutzt wurde... und es gibt 2 große U-Bahn Stationen und 1 Bahnhof in unmittelbarer Nähe.

Bei uns ist nach dem Spiel Chaos... 2 Straßenbahnen warten... wenn man Glück hat erwischt man eine und sonst ist wieder Warten angesagt, oder nach einem Konzert in der Stadthalle fahrt ab 23h gar keine Straßenbahn mehr ???!?? 

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  • 2 Wochen später...

Und weiter geht's mit dem Lizenz-Unsinn...

 

Zitat aus orf:

-------------

"....Auch abseits des grünen Rasens konnte die Vienna einen Erfolg verbuchen. Das Protestkomitee der tipp3-Bundesliga gab dem Protest der Döblinger statt und reduzierte den Punkteabzug für die Saison 2013/14 auf drei Punkte. Gleichzeitig verhängte das Komitee eine Geldstrafe von 20.000 Euro.

Ursprünglich hätte der Siebente der abgelaufenen Erste-Liga-Saison wegen Verstoßes gegen die Lizenzbestimmungen mit fünf Minuspunkten in die kommende Saison starten müssen."

-------------

 

Verein der eh kein Geld hat, erkauft sich 2 Punkte und verbucht es - als Erfolg.

Das "Komitee" (wenn ich das in ÖFB-Belange schon les, wird mir schlecht) gibt dem Protest auch noch statt gegen eine Strafe von 20.000 Euro nach dem Motto: "Scheissegal, ob ihr vor die Hunde geht, her mit dem Geld."

Kurz: Die Ligafunktionäre sind in der Form eine Gefahr für  den österreichischen Vereinsfußball.

 

Bei solchen Dilettanten wundert einem gar nichts mehr.

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Doll! Damit die EM-Ruine in Klagenfurt zumindest einmal im Jahr irgendwie ausgelastet ist, findet jetzt das Cupfinale dort von 2014 bis 2018 statt (dafür muss es dann auch noch umgebaut werden): http://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/stadion/3335109/oefb-cupfinale-fuer-fuenf-jahre-klagenfurt.story

 

W.

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Doll! Damit die EM-Ruine in Klagenfurt zumindest einmal im Jahr irgendwie ausgelastet ist, findet jetzt das Cupfinale dort von 2014 bis 2018 statt (dafür muss es dann auch noch umgebaut werden): http://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/stadion/3335109/oefb-cupfinale-fuer-fuenf-jahre-klagenfurt.story

 

W.

 

Weiß eigentlich wer, warum dieses Stadion nicht zurückgebaut wurde?

Ich mein: Es ist das schönste Stadion Österrreichs, wäre auch schade. Aber ist ja völlig dilettantisch was die Kosten betrifft.

Man sollte wirklich versuchen, das Stadion mehr mit Konzerten (1x vielleicht in Kombi mit dem GTI Treffen) zu nutzen. Wörthersee, Society usw. würden ja wirklich passen.

Mit Fußballevents kann das nie und nimmer klappen. Schon gar nicht mit dem Cup, zu dem es so gut wie keinen Zuspruch gibt.

Alles künstliche Konstrukte bis jetzt. Eine (allerdings schöne) Schnapsidee vor dem Herrn...

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