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Blick in die Vergangenheit


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Grazer Frauen und die Mur!


Erstmals befuhren am 27.4.1913 Frauen mit einem Kajak die Mur. Zwei Mutige wagten sich im Rahmen einer Gruppenausfahrt (7 Kajaks) an das Unternehmen.

Allerdings blieb man im Stadtbereich von Graz. Am darauffolgenden Samstag nahmen sie am Blumen-Samstag mit blumengeschmückten Booten an der Kajak-Korsofahrt durch Graz teil.

 

Morgen ist wieder Schmankerltag. Diesmal geht es um die Derbys GAK vs. Sturm Graz in den Jahren von 1910 bis 1919.

Bei welchem Spiel gab es die meisten Tore?

Bei welchem Spiel erzielte der GAK die meisten Tore

u.s.w.

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  • 3 Wochen später...
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Weil es so schön zu Weihnachten passt:   In den 1920er Jahren fanden in Wien nahezu wöchentlich Gerichtsverhandlungen nach Anzeigen von gefoulten Spielern statt. Es gab Schuld- und Freisprüche, wobei

Schräge Sache

In eigener Sache! Nach über 2 Jahren Threadbefüllung und etwa 750 Beiträgen geht mein derzeitiges Archiv über den GAK zu Neige. Einige Beiträge habe ich noch auf Lager, dann ist dieser Thread für ein

Veröffentlichte Bilder

Im jeweiligen Spielerkader der Grazer Mannschaften im Jahr 1913 gab es große Bewegungen.

 

Vor allem der Grazer Athletiksport Klub und Sturm Graz meldeten beim Österreichischen Fußballverband eine ganze Menge an neuen Spielern an.
Gleich 13 Spieler beim GAK:
Othmar Butorac, Georg Demisch, Rudolf Dornhofer, Friedrich Girak, Josef Grünfeld, Eduard Knoll, Hermann Legat, Josef Payer, Franz Täuber, Felix Voglsang, Ferinand Wallner, Ignaz Weber, Ernst Zweck.

 

Es sei mir ausnahmsweise auch ein Blick in Richtung Jakominigürtel gestattet. Diese Ausnahme deshalb, da Sturm Graz 12 Spieler neu meldete:
August Aigner, Rudolf Duch, Anton Fasching, Rudolf Kern, Fritz Longin, Eduard Pasch, Karl Pasch, Franz Propst, Franz Schönbacher, Gabriel Schönbacher, Simon Wieltschnigg, Hubert Tieber

 

Die beiden Mannschaften gaben dem Verband auch neue Adressen der jeweiligen Sektionsleiter an.
Für den GAK-Fußball war mit Jahresbeginn 1913 nun Karl Baumgartner, Schönaugasse 8, zuständig. Bei Sturm Graz Herr Rudolf Jäger, Pestalozzistraße 62

Auf den Bildern sind die beiden GAK-Mannschaften des Jahres 1913 zu sehen.
 

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Im Kriegsjahr 1917 wurde in Deutschland die Herstellung von „Sportstiefeln“ verboten.

Einer deutschen Zeitung ist im Jänner 1917 dazu folgendes zu entnehmen:

Die deutsche Kontrollstelle für freigegebenes Leder hat unter anderem bestimmt: „Gänzlich verboten ist die Herstellung von Sportstiefeln jeder Art, wie Jagd-, Gebirgs-, Fußball- und Schistiefeln.“

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Zu den Osterfeiertagen 1920 spielte die GAK-Jugend bei einem Turnier in Wien


Zitat aus einer Wiener Tageszeitung: „Die elf kerngesunden, blonden und braungebrannten deutschen Buben aus der Steiermark spielen ein frisches lebendiges Spiel und sie sind in mancher Beziehung schon viel weiter gekommen als die ersten Mannschaften ihrer Vereine; zumindest zeigen sie Ansätze zu einem weit besseren Spielsystem. Bedauerlicherweise fehlt es ihnen zuhause an ebenbürtigen Gegnern, die sie zu erhöhten Leistungen zwingen und dadurch die entwicklungsfähigen Talente zum Ausreifen bringen könnten. Wenn nicht alle Zeichen trügen, so wächst jetzt in der Steiermark eine Generation junger Spieler heran, die schon durch ihre bessere körperliche Veranlagung und die günstigeren Ernährungsverhältnisse berufen erscheint, im österreichischen Sport einmal eine hervorragende Rolle zu spielen……..“.
Bedauerlicherweise gibt es in der Zeitung aber keine Hinweise auf die Resultate dieses Turniers.

 

 

Morgen: Ein Fußballer des Grazer Athletiksport Klubs und die Kriegskasse des Feldkanonen-Regimentes 33 im Jahr 1914



 

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  • 2 Wochen später...

Zu den Pfingstfeiertagen 1913 veranstaltete der Grazer Athletiksport Klub ein Tennisturnier für Mittelschüler.

 

Ziemlich souverän ging die Landes-Oberrealschule als Sieger hervor. Im Einzel gewann der Wiener Librowicz im Finale gegen Kaan.
Wobei das Foto nicht ganz uninteressant ist, denn Rieckh (Nr. 6) war der Sohn des allerersten Obmannes des GAK. Kaan (Nr. 3) der Sohn des ersten steirischen Landeshauptmannes nach dem 1. Weltkrieg.

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Heute wird das Kapitel "Carl Ludwig Markel" endgültig geschlossen!

 

Mit großer Unterstützung von Direktor Mag. Gregor Zaki, Geschäftsführer der Grazer Bestattung, konnte auch der letzte Weg des Vereinsmitbegründers geklärt werden.

Das Leben und Wirken von Vereinsmitbegründer Karl Markel ist auf unserer Homepage schon sehr ausführlich beleuchtet. Was noch fehlte, ist das Ende seines Lebensweges, sprich die Bestattung.

Die Familie von Carl Ludwig Markel war zu seinem Todeszeitpunkt nicht mehr existent, daher wurden die Kosten der Feuerbestattung für eine „gehobene Standardklasse“ von einer Grazer Rentnerin bezahlt.

Ein Altkatholischer Priester führte in der Feuerhalle am Donnerstag, 5.2.1959, die Einsegnung bei Orgelklängen durch.

 

Als Foto eine Privataufnahme vom 19.5.1914 vor einem Spiel. Es ist eigentlich das einzige bisher bekannte Foto, das Markel als Fußballer zeigt. Markel spielte hier als 31-Jähriger bei den Alten Herren des GAK gegen eine Auswahl der Grazer Theater. Das Bild wurde von Dr. Olaf Stanger, Bern, zur Verfügung gestellt.

Eine Story über dieses Spiel findet sich hier (auf der Seite ganz unten): http://forum.grazerak.at/index.php?/topic/23379-blick-in-die-vergangenheit/page-17

Lebenslauf von Karl Markel: http://www.grazerak.at/index.php/karl-markel

 

Morgen gibt es ein Preisausschreiben, bei dem für die drei schnellsten und klarerweise richtigen Antworten jeweils ein Bier bei einem Heimspiel zu gewinnen sein wird.

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11 Einsendungen, darunter war nur eine richtige Antwort.

Der Fehler ist die Adresse in der 2. Zeile: "Körösistraße 5". Sollte eigentlich "57" sein.

 

Es war die erste offizielle Aussendung des GAK vom 20.8.1902.

Der Fehler wurde dann sehr rasch korrigiert.

 

GAK54321 hat das entdeckt und gewinnt 1 Bier beim einem Heimspiel.

Jürgen N gewinnt auch ein Bier! Antwort war zwar nicht ganz richtig, aber zumindest in der Nähe.

 

Morgen gibt es einen Beitrag aus der GAK-Schmankerlstubn.

Ein Auswärtspiel und wieso GAK-Spieler nach dem Spiel in der Unterwäsche dastanden!

Exklusiv nur hier!

 

Als Anhang eine der nun richtigen Aussendungen.

Klubaussendung mit der richtigen Adresse.png

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Hallo.

 

Ich habe eine Frage für GAK Fans. Hat vielleicht jemand die Schlusstabelle von 1941/42, Gauliga Steirmarkt oder so etwas?
 

1. SK Kapfenberg 17 15 0 2 78:15 30
2. Reichsbahn Graz 18 11 2 5 70:40 24
3. BSG Donawitz 18 10 3 5 65:54 23
4. BSG Rosental 18 7 5 6 49:47 19
5, Abt. Rapid 18 8 2 8 47:39 18
6. SG Cilli 16 7 1 8 55:46 15
7, GAK 18 7 1 10 42:56 15
8. Grazer SC 18 6 0 12 40:69 12
9. LSV Zeltweg 16 5 0 11 34:62 10
10. TuS Leibnitz 17 3 2 12 20:77 8

 

Hier fehlen ein paar Spiele.

 

Grüße aus Slowenien.

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Einer Münchener Zeitung aus dem Jahr 1896 ist zu entnehmen:


In der Nacht vom 24.12. auf den 25.12.1896 fand zwischen drei Feldartilleristen und etwa 60 Zivilisten an der Ecke Gabelsberger- und der Schleißheimerstraße ein Schlägerei statt.
Die Artilleristen deckten sich den Rücken durch eine Hauswand und hieben mit ihren Säbeln auf die Anstürmenden ein.

Nachdem 14 Zivilisten mit erheblichen Verletzungen am Boden lagen, traf die „Criminal-Gendarmerie“ ein um das Gemetzel zu beenden.

Die drei Soldaten wurden festgenommen.

 

Morgen geht es wieder um den GAK!

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Die Grazer Mondscheingasse war um 1920/21 die Topadresse des steirischen Rollschuhsports.


Wie in diesen Forum schon beschrieben brachte Karl Markel 1909 den Rollschuhsport nach Graz.
http://forum.grazerak.at/index.php?/topic/23379-blick-in-die-vergangenheit/page-4
Am Glacis war dann der 1. Rollschuhsportverein in der Steiermark situiert, eine Tafel am Haus erinnert daran (Glacistraße 45a, ehemalige Brauerei).
Im Jahr 1921 wurde in der Mondscheingasse 3 ein Sportfest abgehalten. Es fand ein Rennen über 2.000 Meter statt. Einen Tanzbewerb (Walzer) auf Rollschuhen sowie ein Hockey-Turnier.

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In der gestrigen Kronen Zeitung wird in einem Artikel wieder einmal der A.T.R.V. (Akademisch-Technische Radfahrverein in Graz) genannt.
Auch hier in diesem Thread wurde bereits ausführlich über den A.T.R.V. geschrieben. Was aber bisher noch nirgends zu lesen war, das ist eine Beschreibung des Logos.
Machen wir es beim GAK 1902 eben erstmals.


Dafür ist aber ein kleiner Ausflug in die Heraldik notwendig. Das Benennen bzw. Beschreiben des Wappens nennt man „blasonieren“.  UND vor allem man blasoniert nicht aus der Sicht des Betrachters, sondern aus der Sicht des Wappenträgers (also quasi hinter dem Wappen stehend):
Auf dunkelgrünem Feld ein weißer Schild mit zwei grünen Schrägrechtsbalken, belegt mit dem Vereinszirkel: weißer Rand, gürtelartig geschlossen mit dreibogigem Abschluss, umrandet mit "AKAD. TECH. RADFAHR-VEREIN GRAZ 1887“.
Der gürtelartige Rand erinnert etwas an den vom englischen König Eduard III. im Jahr 1348 gestifteten Hosenbandorden. Allerdings schließt der Gürtel des A.T.R.V. im Gegensatz zum Hosenbandorden nach rechts.

 

Ich danke Georg Kleinschuster für Bild und Textteilen.

Morgen geht es wieder um den GAK!

ATRV Logo blasoniert.jpg

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Im Sommer 1919 mussten die österreichischen Fußballmannschaften erstmals die Besucherzahlen  - getrennt in zahlende und nichtzahlende Personen – dem ÖFB mitteilen.
Dieser leitete in weiterer Folge die Daten an das Staatsamt für Volksgesundheit weiter.
Durch das Hintertürl bekam so auch das Finanzministerium "wertvolles" Zahlenmaterial.

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Im Juni 1921 sind die Grazer Studentenvereinigungen Vandalia, Joannea und Teutonia dem GAK beigetreten.

Diese Vereinigungen wollten auch den Rückbau des Mensagartens in den ursprünglichen Universitätssportplatz.

Der Antrag wurde allerdings in einer Studentenversammlung abgelehnt.

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Auf der Wiener „Hohen Warte“ fand am 20.10.1895 ein Spiel zwischen dem First Vienna FC und dem Grazer Akademisch-technischen Radfahrverein statt, das die Wiener mit 6:0 für sich entschieden.

Viele Zuseher kamen aber auch wegen der „weiten und verwegenen Outeinwürfen“ des Herrn v. Knappitsch. Er zeigte diese auch bei diesem Spiel wieder vor. Obwohl seit Jänner 1895 das Einwerfen im Stand erfolgen musste, hatte Knappitsch seine eigene Technik „Werfen im Anlauf“ so perfektioniert, dass dies von den Schiedsrichtern toleriert wurde.
Ganz perfekt kann es aber nicht gewesen sein, denn bei besagtem Spiel hat es Knappitsch bei einem Einwurf auf die „Gosch`n“  g´haut. Das Ergebnis war neben einem weiten Einwurf ab sofort auch ein fehlender Schneidezahn

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Bisher ist über die 17 Gründungsmitglieder des GAK sehr wenig bis gar nichts bekannt gewesen.
Über Karl Ludwig Markel ist mittlerweile alles Wissenswerte auf der Vereinshomepage zu lesen.
Auch über die Brüder Rudolf und Julius Stanger habe ich in diesem Thread schon einiges geschrieben. Nun einige Ergänzungen dazu:
Zu Gründungszeiten des Grazer Ahletiksport Clubs waren beide in der Mandellstraße 37 wohnhaft. Beide waren auch erfolgreiche Spieler der Kampfmannschaft des GAK.

 

Ing. Julius Stanger (*10.1.1889 in Mostar, + 13.8.1967 in Graz).
Er betrieb in der Grazer Herrengasse einen Mineralölhandel, in späteren Jahren ein Fahrradgeschäft in der Grazbachgasse 5 (Dietrichsteinplatz). Heute ist darin ein Haushaltswarengeschäft situiert.
Familienintern wird erzählt, dass der damals 47-jährige Julius anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 per Fahrrad nach Berlin „gereist“ ist.
Julius Stanger wurde am 21.9.1927 anlässlich der Festsitzung „25 Jahre GAK“ zum Ehrenmitglied ernannt.

Er ist am St. Peter-Stadtfriedhof (evangelischer Teil) begraben.

 

Rudolf Stanger (*1.10.1887 in Mostar, + 21.10.1935 in Wien).
Er erhielt als Flieger im 1. Weltkrieg das Militärverdienstkreuz II. Klasse und III. Klasse.
Für großes Aufsehen sorgte Fliegerleutnant Rudolf Stanger mit seinem Flug von Krakau nach Przemysl und retour im Kriegsjahr 1915.
„Am 13. Jänner dieses Jahres war der Grazer Leutnant Stanger trotz heftigen Schneesturmes und grimmiger Kälte nach Przemysl und am 18. wieder zurück nach Krakau geflogen. Obwohl er auf dem Rückfluge von der russischen Belagerungsartillerie stark beschossen wurde, führte er seinen Flug unversehrt zu Ende.“
Selbstverständlich wurden ihm von den österreichischen Zeitungen große Tugenden unterstellt: Mut, Kampfeswillen und Durchhaltevermögen.
Eigentlich Attribute, die ebenso auf den Grazer Athletiksport Klub zutreffen.
Bekannte Maler porträtierten Rudolf Stanger, so etwa Oskar Alexander im Jahr 1915. Das Ölbild (85x61cm) findet sich im Heeresgeschichtlichen Museum Wien (auch dort ist der GAK vertreten!).
Professor Karl Sterrer skizzierte Rudolf Stanger ebenso:
http://www.bildarchi...BildID=15780299
Ein Foto von Stanger (links im Bild):
http://www.bildarchi...BildID=15780299 http://wwimodeller.c...tanger-and-dog/

Das Grab von Rudolf Stanger befindet sich am Zentralfriedhof in Wien.

 

Das Bild zeigt Rudolf Stanger in seinem zweisitzigen Jagdflieger.

Für das Foto und grundlegende Informationen ein dickes Danke an Dr. med. Olaf Stanger, Zürich. Grüezi!

Ruolf Stanger im Flugzeug WK (3).jpg

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Im Mai 1920 spendete der Holländische Fußball-Bund dem Österreichischen Fußballverband genau 100 Fußbälle, um diese an arme Vereine zu verteilen.

In die Steiermark verirrten sich allerdings sehr wenige dieser Bälle.

 

Morgen steht wieder der GAK im Mittelpunkt. Dann geht es um einen GAK-Athleten und die Frage ob er Amateur oder Profi ist. Eine Diskussion im Jahr 1920.

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Unglaubliche Szenen in Viareggio (Toskana) im Jahr 1920


Im Frühjahr 1920 fand in Viareggio ein Fußballspiel statt, das zu einem Volksaufstand führte. Die Zuseher waren mit der Schiedsrichterleistung nicht so richtig einverstanden und stürmten den Platz. Einige „Fans“ verprügelten den Schiedsrichter dermassen, dass er noch an Ort und Stelle verstarb. Daraufhin brach in der Stadt die Anarchie aus. Zwei Torpedoboote im Hafen und eine Militärabteilung in der Stadt vermochten die Lage nicht in den Griff zu bekommen. Erst Tage später kehrte wieder Ruhe und Ordnung ein.

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Im Jahr 1921 waren die Grazer Ringer europaweit berühmt. So wurde eine Grazer Stadtauswahl - bestehend dem Grazer Ring- und Stemmklub sowie Herkules Graz - zu einer Tournee nach Deutschland eingeladen. Am 17.4.1921 ging es gegen München, am 19. gastierte man in Mainz und am 21. in Bonn. Die Tornee wurde am 24. in Köln beendet. 
Die Grazer Ringer schlugen sich exzellent und versenkten teilweise wortwörtlich die Gegner.
Gegen die Münchener Ringer, die  im Vorfeld von deutschen Zeitungen als übermächtig bezeichnet wurden, ging die Begegnung nur knapp mit 11:9 verloren.
 

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Heute einige Infos vor allem für diejenigen User, die auch Mitglied der Polizei Sportvereinigung Graz sind.


Auf der sehr interessanten Homepage der Sportvereinigung ist die Gründungszeit nur sehr kurz angeschnitten. Daher hier einige weiterführende Details dazu:
Im August 1921 hielt die Turn- und Sportvereinigung der staatlichen Sicherheitswache Graz ihre Jahreshauptversammlung ab. Schon seit einiger Zeit schwebte eine Namensänderung in Polizei-Sportvereinigung im Raum, bei dieser Versammlung fiel dann der diesbezügliche Beschluss.
Zum Obmann wurde Kriminalinspektor Josef Selenko gewählt, Stellvertreter wurde Rayonsinspektor Ehrengroß.
Sportreferent und Kapitän blieb wie schon bisher Dr. Erwin Reckenzaun (GAK).

Schon wenige Tage später meldete man sich beim Steirischen Fußball Verband an.
Das erste offizielle Fußballspiel der Polizei SV Graz fand am 5.8.1921 gegen die Post- und Telegraphen-Sportvereinigung Graz statt.

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Vor einigen Tagen habe ich diesem Thread über die GAK-Gründungsmitglieder Rudolf und Julius Stanger geschrieben.


Was ich damals noch nicht wusste, ist der Umstand, dass beide sicherlich die am höchst kriegsdekorierten GAK-Mitglieder waren.

Julius Stanger:
Kaiserlich-österreichischer Orden der Eisernen Krone III. Klasse mit Kriegsdekoration und Schwertern
Militärverdienstkreuz II. Klasse mit Kriegsdekoration und Schwertern
Beobachterabzeichen
Silberne Tapferkeitsmedaille II. Klasse
Militärverdienstmedaille in Bronze


Rudolf Stanger:
Kaiserlich-österreichischer Orden der Eisernen Krone III. Klasse mit Kriegsdekoration und Schwertern
Eisernes Kreuz I. Klasse
Eisernes Kreuz II. Klasse
Militärverdienstzeichen
Militärverdienstkreuz III. Klasse mit Kriegsdekoration und Schwertern
Silberne Tapferkeitsmedaille für Offiziere
Karl-Truppen-Kreuz
Feldpilotenabzeichen

 

Einige Friedensdekorationen wie zum Beispiel:
Silbernes Verdienstzeichen des Steirischen Fußballverbandes

Goldene Sportmedaille

Rudi Stanger wurde nach dem Krieg auch zum Ehrenmitglied des Österreichischen Aero-Clubs ernannt.

 

Foto: Sogar in der New York Times findet sich ein Nachruf auf Rudi Stanger

 

Morgen geht es um das Alkoholverbot auf österreichischen Fußballplätzen des Jahre 1920/21
 

Rudi Stanger New York Times 25  October 1935.jpg

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Einer Aussendung des Österreichischen Fußballverbandes aus dem Jahr 1921 ist zu entnehmen:
„Mit Vorstandsbeschluss wurde es den Vereinen zur Pflicht gemacht, den Ausschank alkoholischer Getränke in den Platzkantinen hintanzuhalten. Neuerdings ist die Wahrnehmung gemacht worden, dass dieses Verbot nicht eingehalten wird. Der Verband wird in Hinkunft bei diesbezüglichen Meldungen oder Anzeigen von privater Seite gegen die Vereine, die einen derartigen Vorgang dulden, mit den strengsten Strafe vorgehen.“
 

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Aus einer Grazer Tageszeitung im Juni 1920 (wortwörtlich):
Der Grazer „Rapid“ war beim Marburger „Rapid“ zu Gast. Das Wettspiel endete 1:1 (1:0) unentschieden für die Marburger.

 

Morgen gibt es wieder ein absolutes Schmankerl des Grazer Fußballsports!

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Einen Eklat gab es im Februar 1920 bei einem Spiel der Sturm Graz Jugend gegen Germania Graz Jugend.
Zunächst kamen die Mannschaften etwa 30 Minuten zu spät auf den Platz, trotzdem fanden sich bei jeder Mannschaft nur 8 Spieler.

Eigentlich nicht so dramatisch würde man meinen. Das Problem war aber, dass einige der Spieler mit der brennenden Zigarette im Mund einliefen. Das Spiel endete übrigens 1:1.
Danach machte es aber einen ordentlichen internen „Raschler“ bei beiden Vereinen. Auch der Schiedsrichter kam nicht ganz ungeschoren davon.

 

Morgen: Was haben die Fa. Roth, die RAG und Sturm Graz gemeinsam?

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