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shorty

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Beiträge erstellt von shorty

  1. Die Kohle von den 2014er Mitgliedschaften muss aber unbedingt erst ins 2014/15 Saisonbudget einfließen, keinesfalls ins aktuelle Budget. Auch weil ich der Meinung bin, eine GV sollte nach Ende einer Saison und vor Beginn der neuen Saison stattfinden, wäre eine Mitgliedschaftsperiode parallel zur Meisterschaft besser. Ich persönlich bin also gegen die Kalenderjahr-Mitgliedschaft.

    • Like 8
  2. was ist jetzt genau dein gedankengang?

     

    nachdem "nur" 16 personen angeklagt wurden, sind gar nicht mehr als diese 16 auf den platz gestürmt?

    oder

    wer nicht angeklagt wurde hat auch garantiert nichts gemacht?

     

    der satz "einen - angeblich stark betrunkenen - Mann hinter einem Tor zurück zu drängen" lässt irgendwie darauf schließen, dass sich das opfer auf dem spielfeld befunden hat. es sei denn, dass ich im hartberger stadion verteilt tore befinden oder ein (eingangs)tor gemeint ist.

    Mein Gedankengang ist, dass Leute mit Aussagen wie "Wer mit der Polizei rauf, hat noch mehr verdient und ist selber Schuld" in ein noch schlechteres Licht rücken, wenn man bedenkt, dass eine eindeutig identifizierte Person wohl wegen versuchter, schwerer Körperverletzung schuldig gesprochen worden wäre, hätte diese "mit der Polizei gerauft".

     

    Hinter dem Tor kann in diesem Fall alles bedeuten, auch hinter dem Spielfeld, Eingangstor, etc. Wir wissen hier nicht genau, wann und wo es sich zugetragen hat. Möglicherweise (reine Spekulation, aber berechtigter Zweifel an der Grundtheorie) war es eine Person, die zum Zeitpunkt des Platzsturmes auf der Tribüne war und Reizgas abbekommen hat. Dieser Umstand könnte Auslöser gewesen sein, um sich den Beamten zu nähern. Anscheinend verbal aggressiv und nicht tätlich, wie es in dem neuen Bericht heißt.

     

    Mir gehts lediglich darum, dass sich Leute zu richtig tiefen Aussagen hinreissen haben lassen, nur aufgrund von Vorurteilen und einseitiger Berichterstattung. Und schlimm finde ich auch, dass manch einer gar erbost war, dass es überhaupt ein Verfahren gibt.

     

    Und ich bleibe bei meiner Aussage, dass der Gesetzbruch einer Person keinesfalls einen mutmaßlichen Gesetzbruch eines Beamten rechtfertigt (sofern dieser stattgefunden hat). Die verletzte Person scheint aber gar kein Gesetz gebrochen zu haben.

    • Like 1
  3. Der Verletzte - er gehört übrigens nicht zu jenen 16 Personen, die

    angeklagt worden sind - gab an, er sei "ganz allein vor 13 oder 15

    Polizisten gestanden, und plötzlich hat einer hergeschlagen." Dann habe

    er das Bewusstsein verloren

    http://www.kleinezeitung.at/steiermark/3434304/randale-bei-match-prozess-gegen-polizisten-vertagt.story

     

    Hm, Interessant. Möglicherweise hat sich der Vorfall ja gar nicht auf dem Spielfeld oder gar zum Zeitpunkt des Spielabbruches ereignet. Nachdem dieser Herr wohl eindeutig identifiziert wurde (nona, er wurde ja ins LKH eingeliefert), müsste er doch angeklagt worden sein, wenn er gegen geltendes Recht verstoßen hat.

     

    Nur so als Gedanke.

  4. Zum einen wurde hier nicht über eine Verletzung gejubelt, geschweige denn die Todesstrafe gefordert - so ein Bullshit aber man kann ja alles ins Lächerliche ziehn! ^^ und zum anderen ist mir das vollkommen egal wie und wer da was in die Wege geleitet hat und wer da was untersucht......Faktum ist das das wenn es keinen Platzsturm gegeben hätte, die Person sich nicht aufgeführt und sich der Polizist whsl nicht falsch verhalten hätte keiner verletzt geworden wäre, alles Eitel Wonne wäre und der Verein damals keinen gewaltigen Imageschaden erleiden musste der bis heute zur Neugründung noch reicht geschweige den vom finanziellen Schaden aufgrund von Strafe und Geisterspiel ! Tja und das alles aufgrund einer vorhersehbaren Kettenreaktion weil sich mancher in dieser Situation seines Handelns und den weitreichenden Folgen nicht bewusst war!!

     

    Und wär Adolf Hitler nicht geboren worden, hätte es keinen zweiten Weltkrieg gegeben. Und das alles nur, weil a junge Puppe in Braunau die Haxn net zu lassen konnte.

    Sei mir net böse. Es stimmt grundsätzlich, was du sagst. Dennoch rechtfertigt das ein mutmaßliches Vergehen eines Polizisten keineswegs und es gut, dass dem nachgegangen wird.

    Und etwas bedenklich finde ich die Aussagen von unserem Grammatikgenie schon...

    • Like 1
  5. Voreingenommen bin ich sicher nicht - bin froh das es die Fanclubs gibt die unseren GAC immer wieder aufs neue super supporten!

    Nur ist es Fakt das diese Platzstürmer aus den Reihen verschiedener Clubs gekommen sind - von dem her muss ich nicht meine eigene "Gattung" verteidigen! Bin weder Polizist noch Fanclubangehörig - ich seh das hier einfach neutral und emotionslos!

    Ich verteidige keine Platzstürmer und sehe diese auch nicht als "meine Gattung". Ich bin halt davon überzeugt, dass sich auch ein Polizist seiner Verantwortung bewusst sein muss und im Falle eines Vergehens auch verfolgt werden soll. Ich mach es mir eben nicht so einfach, sofort auf den "Radaubruder" zu schimpfen. Der hat seine Strafe schon erhalten. Hier geht es jetzt um ein mutmaßliches Fehlverhalten eines Polizisten und dieser darf, wenn er eine Straftat begangen hat, definitiv nicht mit der Begründung "Der Fans ist selber Schuld" ohne Konsequenzen davon kommen. Das wäre nicht richtig. Um mehr gehts nicht. Das sich der Fan mehr oder weniger schlimm (Straftat oder Verwaltungsübertretung) Falsch verhalten hat (ich weiß es eben nicht, was er gemacht hat), ist bereits bewiesen. Jetzt gehts um die Schuldrage des Polizisten. Hier kann man einfach nicht aufschreien, wenn ein Tatbestand aufgeklärt werden soll. Das würde der Willkür Tür und Tor öffnen.

  6. 1. Möglichkeit: Das opfer war ein harmloser Platzstürmer der einfach eine eingefangen hat, weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Dann ist der Polizist zu bestrafen!

    2. Möglichkeit: Das Opfer ist auf den/die Polizisten losgegangen und hat diese Attakiert. Dann braucht man sich nicht wundern wenn er eine drüberkriegt, und so ein Leberriss ist schnell passiert wenn er ungünstig getroffen wird. (Noch dazu soll er bereit mehrere Ladungen Pfefferspray abbekommen haben, und dann noch mit Polizisten fetzten, wenn er ein braver gewesen wäre hätte er sich wortwörlich zum weinen in eine Ecke gesetzt...)

    Das erste halbwegs vernünftige Posting zu diesem Thema.

    Aber auch das mit den Reizgasladungen ist meines Erachtens nicht bestätigt, nur weils die Polizei behauptet und die Zeitung druckt. Gut, dass es ein Verfahren gibt, denn anscheinend gibt es begründeten Verdacht, dass sich der Polizist falsch verhalten hat.

     

    Der Platzstürmer wurde ja für sein Vergehen zur Rechenschaft gezogen. Warum soll sich also ein Polizist nicht verantworten müssen, wenn er was falsch macht, nur weil sein mutmaßliches Opfer eine Straftat oder Verwaltungsübertretung begangen hat?

  7. Nein von allen 80 Fans war hier nicht die Rede oder hab ich das irgendwo geschrieben? Von denen die Gewaltbereit waren ist das Thema!

    Zum Glück für gewisse Gruppierungen bin ich weder Richter noch Staatsanwalt aber das was du so nett als eingeschränkte Sichtweise titulierst nenne ich eine objektive Sichtweise eines allg. Fans ohne Fanclubangehörigkeit mit anscheinender Voreingenommenheit gegenüber des Exekutiveapperates!

    Dann kann ich genauso sagen, du hast eine Voreingenommenheit gegenüber Fangruppen. Von Objektivität kann bei deinen Ausführungen nämlich auch keine Rede sein, bei allem nötigen Respekt.

  8. Fragen über Fragen, das könnte man jetzt auf die Spitze treiben - aber zum Glück wird das Gerichtlich geklärt! Wer sagt überhaupt das er derjenige war der den Stoß ausgeübt hat? Vllt. braucht man einfach nur ein "Bauernopfer" um Rechtsfanatiker mit verzerrter Realitätswahrnehmung ein wenig milde zu stimmen - sonst würde da ja die Polizei zu gut aussteigen!!! Traurig, traurig...

     

    Ja, es muss sogar auf die Spitze getrieben werden im Sinne der Wahrheitsfindung. Und Richtig, vielleicht war er es gar nicht --> Darum stell ich mich auch nicht hier hin (ala gaktom) und peck auf den Polizisten hin, wenn ich nicht weß, was tatsächlich passiert ist.

    Fakt ist, dass es legitim sein muss ein Verfahren zu eröffnen, wenn es einen Tatbestand zu klären gibt. Nicht mehr und nicht weniger. Aber sich darüber zu empören, dass auch Polizisten für ihre (möglichen) Taten zur Rechenschaft gezogen werden können und wirklich sämtliche Schuld auf den Verletzten zu schieben (und das ohne zu Wissen, was passiert ist) mit einer sehr, sehr fragwürdigen Begründung, halte ich einfach nur nicht richtig.

    • Like 2
  9. Der Vergleich mit dem Parkwächter hingt!!

    Eine Sportveranstaltung gestört?? Sturm aufs Spielfeld mit anschließender Tätlichkeit?? Na bravo - würde gern wissen was du gemacht hättest anstelle des Polizisten! Hättest dich aufgrund von Nächstenliebe herflaken lassen?? Glaub ich wohl kaum oder??

    Du sagst also, jeder der ca. 80 Platzstürmer ist ein Gewaltverbrecher?? Gut, dass es Gesetze gibt und die Justiz das anders sieht. Wir haben Glück, dass du kein Richter oder Staatsanwalt bist, sondern einfach nur ein Fan, der eine eingeschränkte Sichtweise hat. Hui, noch mal gut gegangen.

    • Like 1
  10. Ich nehme mal an das du ihn deswegen nicht schnalzen bzw. Tätlich abgreifen wirst - von dem her ist der Vergleich schon sehr weit hergeholt!!

     

    Wer sagt eigentlich, dass diesem "Stoss" vom Beamten ein Angriff des Platzstürmers voraus ging? Das werden (Gott sei Dank) die Gerichte zu entscheiden haben. Deshalb leben wir in einem Rechtstaat. Hier wird hoffentlich keiner mit den Worten "Selber Schuld" zum Galgen gezerrt.

  11. Das Betreten des Spielfeldes ist eine Ordnungswidrigkeit und kein Verbrechen.

     

    Außerdem nur weil die Zeitung schreibt, dass Beamte auf dem Boden liegend getreten wurden, muss es noch lang nicht stimmen.

    Ich habe keinen Polizisten am Boden liegen gesehen. Sehr wohl aber Fans auf der Tribüne, die nur gestanden sind und dennoch Reizgas UND Schlagstöcke zu spüren bekamen. Sind die auch selber Schuld?

    • Like 1
  12. Hui, das wird wieder eine Diskussion werden. Sollte präventiv in den Off-Topic Bereich verlegt werden.

     

    Nur so viel von meiner Seite: Unrecht ist nicht durch vorangegangenes Unrecht zu rechtfertigen. Auch die Staatsgewalt hat ihre Grenzen. Wenn dort Fehler passieren, müssen natürlich auch dort die Konsequenzen gezogen werden, sowie natürlich jeder Bürger, der eine Straftat/Verwaltungsübertretung begeht, mit Konsequenzen zu rechnen hat.

    In diesem Fall ist zu klären, ob der Polizist ein verhältnismäßigeres Mittel einsetzen hätte können. Natürlich ist auch bewusste Verletzungsabsicht nicht auszuschließen, denn wie überall gibt es auch bei der Exekutive schwarze Schafe, die gierig auf Situationen wie in Hartberg warten, um dann im Dienste der "vermeintlich unantastbaren Staatsgewalt" draufhauen zu können.

    Beides nicht in Ordnung, darum müssen natürlich auch Polizisten verfolgt werden können, wenn sie eine Straftat begehen.

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