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FC Blau-Weiß Linz wurde ja als Nachfolger des FC Linz gegründet, dessen "Fusion" mit dem LASK nicht zu gebündelten Kräften, sondern zum vorübergehenden Untergang beider Vereine geführt hat. 

 

BW Linz wiederum entstand eigentlich aus einer Fusion/Übernahme des SV Austria Tabak Linz (Gegründet am 9. März 1934 als SV Tabakfabrik, 1969 in SV Austria Tabak umbenannt), der nach der Privatisierung der Austria Tabak GmbH vor einer unklaren Zukunft stand. Gestartet wurde dadurch in der 1. OÖ Landesliga, der Aufstieg in die 2. österreichische Liga erwies sich als schwierig. 2003 führt man gegen Bad Bleiberg schon 2:0, 2:1 in der Relegation als dann das Heimspiel doch 2:4 verloren wurde. Bad Bleiberg verblieb aufgrund der Auswärtstorregel in der Liga, schlitterte aber in den Bankrott, wurde vom FC Kärnten übernommen und spielte die Saison als BSV Juniors fertig.

 

2013 hat die Vöest allerdings auch wieder ihren Werksverein als "FC Stahl Linz" wiederbelebt, der sich derzeit weiterhin in der 2. und damit untersten Klasse befindet.

 

Ich frage mich wie die BW Linz Fans diese Wiederauferstehung des FC Stahl sehen. Andererseits gingen die Vöest und der FC Linz schon seit 1991 getrennte Wege. Die Wikipedia rundet das Chaos ab, indem BW Linz eine eigene Seite hat, aber Vöest Linz, FC Linz und der neue FC Stahl im gleichen Artikel stecken.

 

Zum Glück ist dem GAK eine Spaltung dieser Art erspart geblieben. Der Gratkorner GAK² blieb bei der Idee, und das K kam nach der Eingliederung des GAC in den Stammverein zurück.

Ein anderes Thema hingegen Verhältnis zwischen GAK und BW Linz. Im Gegensatz zu Austria Salzburg scheint das ja eher angespannt zu sein, wie die Szenen im Saisonfinale 2009 gezeigt haben. Keine Ahnung wo das her kommt und ob das noch aktuell ist.

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Aus Sicht eines älteren GAK-Fans war (klassischer Rückblick in die 80er) Linz der Gegenentwurf im Fußball zu den 2 Grazer Klubs.
Demnach gab es den L-ASK als namentlichen Pendant zum GAK und die Stahlkocher als den Arbeiterklub, wie man ihn eher den Unaussprechlichen in Graz nachsagt(e).

Ich persönlich würde gerne wieder eine VOEST als FC Stahl Linz ganz oben wiedersehen. Sind aber wirklich romantische Begründungen.
Den GAK sah ich gerne gegen die Linzer spielen. Diese Spiele konnte man nie wirklich voraussagen.
Salzburg war bis 1981 lange der Angstgegner des GAK, die Wiener mochte man bis auf die Vienna oder den WSC sowieso nicht. Wacker Innsbruck war irgendwie immer eine eigene Kultur nach dem Motto: Bischt a Tiroler.... ; und Vorarlberg mit Bregenz immer irgendwie der Underdog. Die Admira ewig lange die graue Maus, aber unabsteigbar. Dann war da noch Klagenfurt, die über der Pack halt, der Rest der Liga Fahrstuhlmannschaften oder Eine-Saison-Fliegen. Also hatte das Duell Linz-Graz, das fast immer in 2 parallelen Spielen in einer Runde ausgetragen wurde, Städtekampfcharakter. Das fehlt heute.

Die Feindschaft zu BW war meines Erinnerns eine Hausgemachte. Bei einem entscheidenden Match, das wir in Linz verloren, verloren wir auch den Aufstieg, der uns vielleicht, aber auch nur vielleicht in der Existenz gerettet hätte. (Persönlich glaube ich es nicht.) Allerdings war die Fanszene damals eine grundsätzlich Andere. Da hatten wir (und nicht nur wir) wirkliche Problemfälle drin. Schon 10-12 Jahre her. Da ging es richtig hart zur Sache, hatte leider was von Hartberg später.
Auch diesbezüglich SEHR gut, dass es ab 2013 den Neuanfang bei uns gab.

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Aus Sicht eines älteren GAK-Fans war (klassischer Rückblick in die 80er) Linz der Gegenentwurf im Fußball zu den 2 Grazer Klubs.

Demnach gab es den L-ASK als namentlichen Pendant zum GAK und die Stahlkocher als den Arbeiterklub, wie man ihn eher den Unaussprechlichen in Graz nachsagt(e).

 

Nur der Treppenwitz der Soziologie und die Geschichtsverfälschung seitens der Schwarz-Weißen ist, dass die Zweitgeborenen NIE ein Arbeiterklub waren, sondern aus dem bürgerlichen Jakomini stammen, wie wie wir aus dem bürgerlichen Geidorf sind. Echte Arbeiterklubs gibt es in Graz ganz andere ...

 

W.

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Nur der Treppenwitz der Soziologie und die Geschichtsverfälschung seitens der Schwarz-Weißen ist, dass die Zweitgeborenen NIE ein Arbeiterklub waren, sondern aus dem bürgerlichen Jakomini stammen, wie wie wir aus dem bürgerlichen Geidorf sind. Echte Arbeiterklubs gibt es in Graz ganz andere ...

 

W.

 

Deswegen der Hinweis auf den Rückblick in die 80er, als dieses Bild recht unwidersprochen noch galt. Teilweise sogar in der KleZe zelebriert.

Dass die Arbeiterklubs allein schon von den Betriebslagen woanders beheimatet waren, nämlich im größten Teil Westen und Norden, war klar.

Arbeiterklubs in dem Sinne würde ich sagen, gibt es nicht mal mehr im Ruhrpott.

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Die Feindschaft zu BW war meines Erinnerns eine Hausgemachte. Bei einem entscheidenden Match, das wir in Linz verloren, verloren wir auch den Aufstieg

Nur konnten da die Linzer nichts dafür. Die haben im Gegensatz zum SAK ein normales Match abgeliefert, das wir auch gewinnen konnten.

 

Dass sich da plötzlich auf beiden Seiten so viele Leute gegenüberstanden, die sich eine dritte Halbzeit liefern wollten, muss wohl mit bestimmten Gruppierungen auf beiden Seiten zusammengehängt haben.

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Nur konnten da die Linzer nichts dafür. Die haben im Gegensatz zum SAK ein normales Match abgeliefert, das wir auch gewinnen konnten.

 

Dass sich da plötzlich auf beiden Seiten so viele Leute gegenüberstanden, die sich eine dritte Halbzeit liefern wollten, muss wohl mit bestimmten Gruppierungen auf beiden Seiten zusammengehängt haben.

Andererseits frag ich mich bis heute, warum die Linzer die 1:2 Niederlage wie einen Sieg gefeiert haben.

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Andererseits frag ich mich bis heute, warum die Linzer die 1:2 Niederlage wie einen Sieg gefeiert haben.

 

Vielleicht weil wir sie nicht höher besiegt haben?

 

Im Ernst: Das würde ich nicht überbewerten.

Es war damals einfach ein Riesenspiel, bei dem es schon zuvor in Linz ordentlich geknistert hat. Da waren wieder einmal die alten Vöestler im Stadion, weil's einfach um etwas gegangen ist.

 

Die Linzer können wirklich nix dafür, dieses Spiel war glaub ich schon in Ordnung.

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