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Umfangreicher Blick in die Vergangenheit


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Am 23.5.2020 um 17:07 schrieb Hawaii:

@Grazer Athletiksport Klub

 

Auf der Seite: https://www.stlv.at/altesite/stlv/bestlist/e_bl_mann03.htm

steht leider nur der Ort "Wien".

 

Das ist die berühmte Bestliste des StLV, begonnen vom ehemaligen GAK-Leichtathleten Karl Margreitner, ergänzt und bearbeitet von Karl Pierer. Die sind jetzt aktualisiert bis 2006.

 

D. h. der 58. Platz ist in einer ewigen Bestenliste und die Zeit wurde am 23.5.1931 in Wien erzielt, und zwar beim berühmten Dreiklubkampf der besten österreichischen Leichtatheltikvereine WAC, WAF und - GAK! Der wurde meinen Recherchen zu Folge mindestens von 1929 bis 1931 ausgetragen. Und die Zeit von 4:02,8 war damals ein österreichischer Rekord (ca. 3 Sekunden besser als Pugls eigenen Rekord aus dem Jahr davor).

 

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wst&datum=19310528&query=%22Pugl%22&ref=anno-search&seite=5

 

Hubert Pugl war 1930 in 800 m und 1.500 m österreichischer Staatsmeister, ebenso die 4 x 1.500-m-Staffel des GAK mit Volker Spannuth, Ferdinand Friebe (!), Karl Margreitner (siehe oben) und eben Hubert Pugl. 1931 und 1933 war er auch noch Vizestaatsmeister in 800 m und 1931 und 1934 in 1.500 m. Er war auch Alpinen und Nordischen Schilauf aktiv, führte die GAK-Wintersportsektion (Teilnahmen an Universiade, mehrfacher österreichischer Akademischer und steirischer Meister)

 

Pugl war quasi der Nachfolger von Altmeister Ferdinand Friebe, der die Mittelstrecke in Österreich fast 15 Jahre beherrschte und später erbitterter Gegner der GAK-Schwimmer mit seiner Tochter Helga. Pugl kam wohl Ende der 1920er vom ATG (oder damals ADTV) zum GAK und trainierte seine Tochter in den 1960ern wieder beim ATG. Der Vorteil des ATG war ab 1967/68 ein eigenes Hallenbad (gibt es noch heute), was v. a. im Winter einen Trainingsvorsprung ab, während der GAK weiterhin nur das Margaretenbad nutzen konnte (man war ja Pächter) und nur wenig Schwimmzeit in den Hallen bekam (HIB, Bad zur Sonne).

 

W.

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Nachdem ich meinen Traum eines Buches über die Vergangenheit des GAK krankheitsbedingt (Herzinfarkt und damit verbundener Gedächtnisverlust) an den Nagel gehängt habe, anbei eine Kurzform: https://ges

Heute vor 16 Jahren war ich furchtbar verkatert.

.... und Protokolle!

Man glaubt es kaum: das Elferschießen wird 50 - vorher Entscheidungsspiel oder Münzwurf: https://www.derstandard.de/story/2000117703130/elf-meter-fuenf-schuetzen-ein-drama-das-elferschiessen-wird-50

 

Die Rote (und Gelbe) Karte gibt es übrigens auch erst seit 1966: https://www.tagesspiegel.de/sport/nach-chaos-bei-der-wm-1966-wie-die-gelben-und-roten-karten-eingefuehrt-wurden/22790952.html

 

W.

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  • 5 Wochen später...

Etwas abseits vom Fussball:

 

Im Juni 1913 veranstaltete der Südösterreichische Turngau im Frohnleitner Bad einen Schwimm -und Sprunglehrgang. Im Sinne der mittlerweile
sehr populären GAK-Trainingsmethodik von Robert Köllner unterrichtete Otto Kerschbaum (ATV Graz) 24 Teilnehmer aus Leoben, Bruck, Frohnleiten, Gratwein
und Graz in Praxis und Theorie. Damit verbunden steht der rasante Aufstieg der Leobener Schwimmsektion, die in den 1930er Jahren große Erfolge feiern konnte.

 

Das 3. Internationale Schwimmmeeting des GAK folgte am 5. September mit Teilnehmern aus Berlin, Karlsruhe, Gablonz und Wien bei Gewitter, Regenschauern
und Kälte. Es kam dennoch zu einer sportlich hochwertigen Veranstaltung, auch die Zuschauerzahl war trotz des Wetters zufriedenstellend.

 

Höhepunkt war sicherlich die Leistung des Karlsruhers Julius Avenmark, der über 90 Meter Brust einen Weltrekord aufgestellt hätte. Allerdings waren
für die kurze Bahnlänge (22,5 Meter) drei Wenden notwendig, und genau das war offiziell nicht erlaubt. Trotzdem wurde die Fabelzeit von 1:09,7 ausführlich
bejubelt.

Die starke ausländische Konkurrenz gönnte dem GAK keinen Sieg, auch das schon traditionelle Wasserballmatch gegen den EWASC ging nach einer Spielzeit
von diesmal 2x10 Minuten mit 1:7 verloren.

 

Die GAK-Schwimmsektion brachte den Großteil seiner Mitglieder an den Start: Leopold Bradacs, Erich Ertl, Georg Huber, Edwin Hübner, Erich Hübner, Willibald
Hyden, Alois Lichtenberger, Franz Melchior, Max Monschein, Friedrich Mörtl, Erich Mörtl, Hugo Ortner, Adolf Pöltl, Willibald Torggler, Heinrich Wolf, Friedrich Zsak.

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GAK-Funktionär und aktiver Sportler

Dramatisches geschah heute vor 97 Jahren:

https://geschichtegak.jimdofree.com/dramatisches/kneschaurek/

 

Der Puch:

http://www.voz.co.at/Gallery/Puch/page-0147.htm

 

Jener Hermann Kneschaurek war in den 1900er-Jahren ein wichtiger Bestandteil der GAK-Radsektion: https://www.grazerak.at/aktuelles/als-der-gak-auch-im-radsport-siegte

 

W.

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  • 4 Wochen später...

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