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Blick in die Vergangenheit


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Weil es so schön zu Weihnachten passt:   In den 1920er Jahren fanden in Wien nahezu wöchentlich Gerichtsverhandlungen nach Anzeigen von gefoulten Spielern statt. Es gab Schuld- und Freisprüche, wobei

Schräge Sache

In eigener Sache! Nach über 2 Jahren Threadbefüllung und etwa 750 Beiträgen geht mein derzeitiges Archiv über den GAK zu Neige. Einige Beiträge habe ich noch auf Lager, dann ist dieser Thread für ein

Veröffentlichte Bilder

@aufewigrot: Na, das würde ich jetzt nicht ganz so sehen!

 

Immerhin gibt es ein modernes (Groß-)Stadion (auch, wenn da immer gemotzt wird) und die Eishalle macht wirklich einen guten Eindruck (die Besonderheit mit Dach bleibt halt, will sagen: die Baustruktur kann man nicht so ändern). Dazu wurde das ASKÖ-Stadion inkl. neuer Großhalle renoviert, das Eggenberger Bad neu gebaut (die 50-m-Bahn ist schon eine andere Dimension als früher), das Union-Bad quasi neu gebaut, auch beim ATG wird investiert, die Blubox in Liebenau gebaut und die große Sporthalle in der Hüttenbrennergasse kommt auch noch. Klar, in vielen Bereichen ist noch was zu tun, aber in den letzten Jahren wurden da schon viele, richtige Schritte gemacht. Die Sportinfrastruktur (auch mit dem TZ) ist mittlerweile schon ganz gut in Graz.

 

Aber natürlich ist der GAK schon was Besonderes, v. a. auch in puncto der Vielfalt der betriebenen Sportarten, teilweise aber auch unter sehr schwierigen Bedingungen ...

 

W.

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Reduktion? In der Eishalle ist jetzt mehr Kapazität als vor dem Umbau und da wurde ja schon ordentlich um- und zugebaut. Kritik kann sicherlich geben, man hätte die Bude aber auch gerne so lassen können und Eisbewerbe von Special Olympics in der Stadthalle machen können (zu einem Bruchteil der Kosten) ...

 

Und: es wurde und werden nicht nur Sportstätten saniert, sondern auch zusätzliche gebaut Bluebox und Ballspielhalle Hüttenbrennergasse ...

 

W.

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Die erste Automobilausstellung in Graz

Der Präsident des Steiermärkischen Automobilclubs, Dr. Hans von Reininghaus sowie der Statthalter von Steiermark, Manfred von Clary und Alringen, organisierten im Jahr 1901 die erste Automobilausstellung in Graz. In der Industriehalle (heute Grazer Messe) stand ausreichend Platz zur Verfügung. Mit dabei im Veranstaltungsausschuss u.a. der im Grazer Fußball nicht ganz unbekannte Dr. August Wagner.

 

Eine Hauptattraktion stellte das kleine Elektrofahrzeug der Fa. Lohner-Porsche dar, vor allem die Damenwelt war von der rosafarbenen "Voiturette" begeistert.

Übrigens stellte die Firma Grebel, Knoller&Co eine funktionstüchtige Ladestation für Elektroautos vor und sorgte damit für großes Erstaunen bei den Ausstellungsbesuchern.

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Als Ergänzung zum gestrigen Beitrag:

 

Das Elektroauto im Jahr 1900

Im Sommer 1900 fuhr ein „elektrisch betriebener Selbster“ die etwa 85 Kilometer von London nach Brighton. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug zwar nur 16 km/h, war allerdings laut damaligem Zeitungsartikel der überaus schlechten Straße geschuldet. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 24 km/h angegeben. Interessant die Gewichtsaufteilung des Autos: Gesamtgewicht 600 kg, davon entfielen auf 125 auf das Chassis, 100 auf den Motor und 375 auf die Batterie.

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Infolge des Konkurses des GAK-Hauptsonspors "ATS-Bank" (Bank für Teilzahlungskredite) musste im Februar 1976 das GAK-Stadtbüro in der Herrengasse 13 geschlossen werden.

Das Sekretariat (Tel. 62142) wurde in die Körösistraße zurückverlegt. Die Bürozeiten waren dort wochentags von 15 bis 18 Uhr. An diesen Tagen war auch der Klubobmann zwischen 17 und 18 Uhr anwesend.

 

Neuer Hauptsponsor war dann Körting Austria (Fernseher und Radioapparate). Der offizielle Name lautete nun: Körting TV/GAK. Der Firmensitz war übrigens in Grödig.

Körting TV 1.jpg

Mannschaftsfoto 1976.png

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  • 3 Monate später...
  • 1 Jahr später...

Eine Frage; ziehe demnächst vom Land erstmals nach Graz - und dann gleich in die Körösistraße!!! Kann mir jemand von euch sagen wo ungefähr damals das Casino-Stadion gestanden hat? Welches Wohngebäude (Hausnummer) steht jetzt auf dem damaligen Platz? Danke!

 

EDIT: Körösistraße 57 - stimmt das?

Bearbeitet von donfuxo32
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Dann hast du dir eh die richtige Gegend ausgesucht  :ginsfamily--

 

Die Adresse ist Körösistraße 57. Das ist die klassische Klubadresse.

 

Vom damaligen Stadion gibt es heute gar nix mehr zu sehen, da steht eine große Wohnsiedlung drauf. Was man noch sieht (und Teil der Siedlung ist), ist das neue Klubhaus, dass im Zuge der Stadionsanierung in den 1980er gebaut wurde (auf der Höhe des Zebrastreifens) und die Tennisanlagen des GAK inkl. Halle. Das Stadion stand dann - stadtauswärts gesehen - in Verlängerung zur Tennishalle nach Norden: https://www.google.at/search?q=casino+stadion+gak&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwi5kN6Lh5jdAhUILFAKHW2RDvYQ_AUICigB&biw=1536&bih=730#imgrc=LWLxavB-NWoYHM:

 

https://www.google.at/maps/place/K%C3%B6r%C3%B6sistra%C3%9Fe+57,+8010+Graz/@47.082751,15.4309761,3a,75y,243.41h,90t/data=!3m6!1e1!3m4!1spoFGWTCTYt0mgNTB1-z9bw!2e0!7i13312!8i6656!4m5!3m4!1s0x476e3599fa48a6e7:0x16b4095feda12d7!8m2!3d47.0827034!4d15.4308738

 

Auf der Murseite gibt es übrigens eine kleine Erinnerungstafel für Rudi Hiden, die auch auf die Situierung des Stadions hinweist. Ich glaube, man kann von der Körösistraße auf der Rückseite der Tennishalle zur Mur gehen (man muss dazu einmal das Klubhaus umrunden), da läge dann rechter Hand die neue Südtribüne, die man im Zuge der Sanierung in den 1980er erbaut hat.

 

Am Satellitenbild erkennt man die grüne GAK-Tennishalle, daran anschließend die Siedlung auf der das Stadion stand. Das Doppel-Y-Haus gab es dann ab den 1970ern schon (früher war da meines Wissen auch ein Trainingsplatz). Das neue Klubhaus ist knapp neben der grünen Tennishalle an der Straße: https://www.google.at/maps/place/K%C3%B6r%C3%B6sistra%C3%9Fe+57,+8010+Graz/@47.0823744,15.4301581,291m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x476e3599fa48a6e7:0x16b4095feda12d7!8m2!3d47.0827034!4d15.4308738

 

Viel Spaß beim Suchen und Finden bzw. beim Wohnen in Graz!!!

 

W.

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  • 6 Monate später...
  • 6 Monate später...
  • 2 Wochen später...

Der Reitsport beim Grazer Athletiksport-Club

Der Klub teilte in seiner Verlautbarung vom 29.7.1903 mit, dass ab sofort der „obere“ Teil des Sportplatzes in der Körösistraße von der Reitabteilung benützt wird.

Treibende Kraft hinter den Reitinteressen beim GAK war Vereinsmitbegründer Albert „Bert“ Maresch.

"Es ist jedem Clubangehörigen gestattet, denselben für diesen Zweck zu benützen".

Im Jänner 1903 wurden innerhalb des Grazer Athletiksport-Clubs zwei neue Sektionen gegründet:

"Schneeschuh-Abteilung", Sektionsleiter Franz Seeger

"Eisschieß-Abteilung", Sektionsleiter Anton Blaschek

 

 

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Vor fast genau 57 Jahren

Laut Hemut Qualtinger ist die Partie Simmering gegen Kapfenberg im Jahr 1956 reine Brutalität. Wovon Qualtinger aber zur damaligen Zeit noch nicht einmal träumen konnte, war das Spiel des SC Wacker Wien vs. GAK am 7.10.1962.


Aber beginnen wir einmal schön brav von vorne:
Max Freund und Rudolf Krones gründeten vereinsrechtlich gesehen im Jahr 1907 den SC Wacker Wien, der zunächst in einer adaptierten Sandgrube in Wien-Mödling „beheimatet“ war, 1921 wurde in der Rosasgasse – in unmittelbarer Nähe zum Schloss Schönbrunn – eine schöne Fußballanlage ihrer Bestimmung übergeben. Nach einigen großartigen Erfolgen, so etwa Meistertitel und Cup-Sieg  musste Wacker 1961 den bitteren Weg des Abstieges antreten. Allerdings gelang 1962 sofort wieder der Aufstieg in die Staatsliga.

 

Und genau in dieses Jahr blenden wir nun zurück.
Es war ein halbwegs schöner Tag mit Temperaturen - noch ohne der Problematik der globalen Klimaerwärmung behaftet
- so um die 15 Grad, dieser 7.10.1962, also ein wirklich harmloser Herbsttag. Ein Wetter, an dem das Bier auch in größeren Mengen genossen, noch
so richtig gut schmeckt. Am Vormittag dieses nämlichen Sonntags trafen Wacker Wien und der GAK im Rahmen der 6. Runde der Staatsligasaison 1962/63 aufeinander.
In Erwartung eines ausverkauften Hauses wurden Bänke und Sesseln auf die rund um das Spielfeld angelegte Schlackenbahn aufgestellt, so dass die Fans nur eine Armlänge vom Spielfeldrand entfernt waren. Heutzutage undenkbar, dass ein Schiedsrichter das Spiel anpfeifen würde, allein schon im Anbetracht des Spitznamens der Wacker Fans: „die Motschgerer“. Aber seinerzeit war eben damals.

 

Der spätere ORF-Sportreporter Dr. Kurt Jeschko beschrieb diesen Hexenkessel im XII. Wiener Gemeindebezirk (Meidling!): „…das Spielfeld ist von hohen Wohnhäusern umgeben und die bequemsten Sitzplätze liegen in den Wohnungen der Platznachbarn“. Immerhin waren rund 12.000 Stehplätze und exakt 2.888 Sitzplätze zu vergeben. Nicht mitgerechnet die privaten VIP-Klubs in den umliegenden Wohnungen.


Aber zurück zum eigentlichen Geschehen:
Pünktlich um 10:30 Uhr pfiff der Schiedsrichter Dr. Benesch das Spiel an. Der GAK führte bis zur 83. Minute mit 2:1, als der Meidlinger Linksaußen Müller dramaturgisch durchaus nachvollziehbar zum dritten Mal innerhalb weniger Minuten im Grazer Strafraum die Geschichte des sterbenden Schwanes zum Besten gab. Sein Mittelstürmer Howanietz fühlt sich sofort in die Rolle des Rächers versetzt und sprang zunächst Walter Koleznik und danach Helmut Loske in Bruce Lee-Manier an. Das war auch offensichtlich der Startschuss für die einigermaßen illuminierten Wacker-Fans, um sich auf die „Wilden hinterm Semmering“ zu stürzen.

Nachdem sich unser Stopper Erich Frisch – ein echtes steirisches Bröckerl – mehr oder weniger erfolgreich gegen Schirme und Stöcke zu Wehr setzten konnte, blies der Sektionsleiter von Wacker - ein gewisser Herr Hönig -  zur ultimativen Attacke. Dass ein Polizist hier ebenfalls unter die Räder kam, war
im Moment noch nicht von wirklichem Interesse für die wenigen Ordner von Wacker Wien. Wie zu erwarten, wollten sich die Grazer auch nicht gänzlich kampflos ergeben, die Wiener wiederum wollten keine Gefangenen machen, daher kam es zu heftigen Turbulenzen, denen (in späteren Jahren) wahrscheinlich nur „Big Otto“ Wanz  in enger Kooperation mit Bud Spencer ein Ende hätte bereiten können.

 

Verlustbericht des GAK:
Kölly: Prellungen, Verdacht auf Nasenbeinbruch
Koleznik: Prellungen, Blutergüsse, Rissquetschwunden
Haase: Gehirnerschütterung
Sgerm: Gehirnerschütterung
Lokse: Leichte Verletzungen
Trainer Schwanner: Leichte Verletzungen


Der Straf- und Meldeausschuss der Staatsliga griff für damalige
Verhältnisse einigermaßen hart durch:

Zehn Pflichtspiele Sperre für Wackerspieler Howanietz.
6 Monate Sperre des Wacker Platzes (wegen Versagen des Ordnerdienstes).
Strafverifizierung: 3:0 für den GAK

Wacker Wien hat vereinsintern ebenfalls reagiert: 6.000 Schilling Geldstrafe
(Jahr 1962!) für Howanietz, zahlbar in monatlichen Raten a 300,-

Aufstellungen:

Wacker
Drabits , Broz, Primus, Pacal, Nikischer 1, Walzhofer, Nikischer 2, Howanietz, Brousek, Herzog, Müller

GAK
Welk, Haase, Frisch, Kölly, Stessl, Stangl, Loske, Koleznik, Müller, Jank, Sgerm

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