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Immer wieder erstaunlich wie Stnrw den Charakter verdirbt.

Nur soviel: Gratis war das bestimmt nicht; den Verein hats halt nichts gekostet, da uns ein Sponsor seine Werbefläche zur Verfügung gestellt hat. (Ist auf der Anzeige auch ersichtlich.) Daher von mein

warrior_net hat geschrieben:     Mit dem fehlenden Plan hast du vollkommen recht, nur hast einen Buchstaben vertauscht !   Die Vereinsführung hatte nämlich keinen Plan P wie Platzstürmer !!!   - Sie

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Meine Zeilen sollen keine Kritik an der Organisation des Turniers darstellen, da diese sehr gut war. Wie hawaii schon richtig erwähnte, muss man die Marke GAK richtig positionieren, was nun leichter wäre als es in der Vergangenheit war. Diese wohl einmalige Chance müsste jetzt genutzt werden, und mir fällt auch kein besser Mann als Gaisbacher hier ein.

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Ok, dann war das mit dem Namen mein Fehler. Aber ursprünglich war das "Hofrat Reinthaler Gedenkturnier" schon ein Fangruppenturnier, oder?

Soweit mein Gedächtnis zurück reicht, waren immer Gastgruppen dabei, sonst wird man so ein Turnier kaum ausrichten können.

 

Über den Namen dieses Turniers kann man diskutieren. Mir erscheint es doch so, dass gewisse Assozationen mit der Namensgebung zum GAK vordergründig sind.

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Gerade auf sport.orf.at gefunden:

 

Salzburg größter Nutznießer der EM-Abstellungsgelder

 

Die UEFA hat am Donnerstag die Abstellungsgebühren von Nationalspielern während der EM 2008 bekanntgeben. 180 Vereine aus 24 Verbänden profitierten von dem im Jänner in Zagreb gefällten Übereinkommen zwischen der UEFA und der European Club Association (ECA), wonach für das Großereignis in Österreich und der Schweiz insgesamt 43,5 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Vereine der österreichischen Bundesliga erhalten in Summe 1.663.705 Euro.

 

Größter Nutznießer der erstmals vorgenommenen Zahlungen an die Vereine ist Red Bull Salzburg, der Vizemeister erhält 436.933 Euro. Auf Rang zwei folgt Rapid mit 420.127 Euro vor der Austria und Sturm Graz mit jeweils 252.076 Euro. Neben Mattersburg, dem LASK und Austria Kärnten ist auch der mittlerweile in der Regionalliga engagierte GAK vertreten, der 16.805 Euro erhält. Die Beträge werden von der UEFA direkt an den ÖFB übermittelt, welcher das Geld weiterleitet.

 

Werder Bremen als Topverdiener

Das meiste Geld aller Vereine erhält Werder Bremen mit 1,093 Millionen Euro, hinter Olympique Lyon (1,039 Millionen) folgt Bayern München (1,018 Millionen) auf Rang drei. Die deutsche Bundesliga profitiert mit knapp über 6,8 Millionen Euro auch am meisten von der Ausschüttung, die im Zuge der EM 2012 bei bereits 55 Millionen Euro liegen soll.

 

Die UEFA zahlt einen Fixbetrag pro Tag für jeden Spieler, beginnend zwei Wochen vor Turnierbeginn bis einen Tag nach dem EM-Ausscheiden. Dabei kassieren alle Vereine, bei denen der jeweilige Spieler in den vergangenen zwei Jahren vor dem Turnier im Einsatz war. Dies ist beim GAK der Fall, bei dem bis Jänner 2007 der nunmehrige Austrianer Joachim Standfest unter Vertrag stand.

 

"Wir haben im Sommer eine fantastische EM erlebt und den Spielern, Offiziellen und Fans dafür unseren Respekt erwiesen. Ich bin froh, dass nun auch die Vereine daran teilhaben", sagte UEFA-Präsident Michel Platini.

 

16.805 Euro bitte einkassieren, sofort beim ÖFB aufmarschieren, danke!

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Wenn man sich anhört, was Platini zu sagen hat, kann man nur sagen: Die UEFA hat offenbar (zu) viel Geld. Uns kommt das gelegen, aber dass die Vereine jetzt ordentlich abkassieren (was früher nicht der Fall war), liegt wohl wirklich daran, dass die UEFA bei der EM so viel eingenommen hat durch Promotion, Fernsehrechte, Zuschauer, offizielle Merchandising-Artikel etc.

Die Aufstockung der EM von 16 auf 24 Teilnehmer ab 2016 ist ja auch nur ein rein finanzieller Aspekt. Die Qualifikationsspiele werden dadurch für die "großen" Nationen allesamt nur Freundschaftsspiele, da sich ja auch die Gruppendritten qualifizieren und bei der EM gibt es mehr Spiele, mehr Mannschaften ergo mehr Einnahmen für die UEFA.

Für uns mag es gut sein, zumal wir im nächsten halben Jahrhundert sicherlich nie mehr automatisch als Gastgeber für eine EM qualifiziert sein werden, aber ich finde das Ganze mit der Aufstockung eine reine Farce. Michel Platini denkt nur ans Geld, auch mit dieser Euroliga statt UEFA-Cup und so. Sepp Blatter hat zu Recht all diese Reformen kritisiert, denn man sollte nicht nur und nicht so offensichtlich ausschließlich an die Einnahmen denken!

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Natürlich gehts der UEFA primär ums Geld. Bei allem. Aber ich finde es schon einmal einen guten Weg, dass jetzt auch jene, die die Spieler bezahlen müssen, etwas kriegen und nicht nur alles auf die Landesverbände bzw. -funktionäre aufgeteilt wird.

 

Auch die Aufstockung sehe ich nicht so negativ. Hier könnte man sogar als Gegenargument nehmen: durch die größere Anzahl an "unattraktiven" Mannschaften steigen zwar die Gesamteinnahmen etwas, den großen Nationen (und die sind im Prinzip ja die UEFA) bleibt am Ende dann weniger Geld. Man könnte also sagen: hier hat die UEFA einen Schritt in die andere Richtung gesetzt.

 

Dass nicht alle so denken wie die UEFA sieht man auch am Beispiel österreichische Bundesliga. Denen ist es wichtiger, dass weniger Vereine mehr Geld bekommen.

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Entgegnung

 

zu dem auf http://www.rlmitte.at/ erschienenen Artikel "Na, wer sagt´s denn?"

 

der ungeliebte Sektionsleiter Wolfgang Egi tappte in so gut wie jedes Fettnäpfchen, dass er irgendwie erreichen konnte

 

Entgegen der hier getätigten Aussage, daß der ungeliebte Sektionsleiter Wolfgang Egi in so gut wie jedes Fettnäpfchen tappte, dass er irgendwie erreichen konnte, ist wahrheitsgemäß festzustellen, daß der ungeliebte Sektionsleiter Wolfgang Egi jederzeit in der Lage ist in jedes erreichbare Fettnäpfchen zu tappen und nicht nur irgendwie.

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Entgegen der hier getätigten Aussage, daß der ungeliebte Sektionsleiter Wolfgang Egi in so gut wie jedes Fettnäpfchen tappte, dass er irgendwie erreichen konnte, ist wahrheitsgemäß festzustellen, daß der ungeliebte Sektionsleiter Wolfgang Egi jederzeit in der Lage ist in jedes erreichbare Fettnäpfchen zu tappen und nicht nur irgendwie.

Das Schlimmer aber daran, dass es nicht so viele Fettnäpfchen gibt, lieber Apathisch. Er hat immer wieder (also unser SL) Neue suchen müssen um dann mit voller Wucht in sie hineinzutreten.

 

Aber die Kerzerln, die er angezündet hat, waren soooooo schön.

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Gegendarstellung:

Ich möchte festhalten, dass Herr Egi keineswegs ungeliebt ist. Vielmehr ist zu sagen, dass er immer äußerst beliebt war und ist, was auch zahlreiche Briefe von Politikern bestätigen. Bei Bedarf erklärt sich Herr Egi sicher gerne bereit noch ein paar dieser Liebesbekenntnisse bei der nächsten Generalversammlung zu verlesen. Zumal ist auch zu sagen, dass Herr Egi sich durch die Nicht-Entlastung keineswegs beleidigt oder unbeliebt fühlt, ganz im Gegenteil: Den Mitgliedern des GAK liegt ganz offensichtlich sehr viel daran weitere Präsentationen des Herrn Egi's zu lauschen. Auch diesem Wunsch wird Herr Egi sicher gerne nachkommen.

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Artikel von rlmitte.at

 

Rette sich wer kann

Jetzt, wo Regionalliga abwärts die Winterpause Einzug gehalten hat, kann man sich die Situation dort einmal in Ruhe anschauen, und wenn man alleine die Situation betrachtet, die sich in der Regionalliga Mitte (und weitergedacht in der Ersten Liga) bietet, lässt sich erahnen, warum im österreichischen Fußball die Panik dermaßen regiert.

 

Nun, die Sturm Amateure sind Herbstmeister. Das sind sie nicht zu Unrecht, über den Großteil des Herbstes spielten sie tatsächlichen den besten Fußball. Schnell, laufstark, taktisch versiert, blutjung (Durchschnittsalter unter 19 Jahre!) und gedankenschnell ließen sie die Konkurrenz wie biedere Landesliga-Truppen aussehen. Sie hatten nach zwölf Spielen schon einen beträchtlichen Vorsprung von elf Punkten auf den Zweiten. Die Sturm Amateure dürften auch aufsteigen. Sie würden das auch tun, die 300.000 Euro, die das mehr kosten würde als eine Regionalliga-Saison, ließen sich auftreiben.

 

Und mehr als eine Saison wäre es auch nicht. Denn mit Ende der Saison 2009/10 müssen alle Bundesliga-Reserven in der Ersten Liga (aktuell eben die der Austria und von Salzburg) unabhängig von ihrer Tabellenposition absteigen. Die Liga soll schließlich wieder von 12 Vereinen auf deren zehn zurückreduziert werden. Angenehmer Nebeneffekt für die anderen Teams: Es gibt nur einen sportlichen Fixabsteiger (statt drei) und ein weiteres Team hat noch die Chance, sich im wieder eingeführten Play-Off gegen einen der drei Regionalliga-Meister zu retten. Bei einem Aufstieg der Sturm Amateure fällt der sportliche Fixabstieg ganz aus. Und wenn dann noch Rapid oder Mattersburg aus dem Osten ihre Reserve nach oben bringen (was offiziell beide nicht anstreben, aber nur mal angenommen), fällt auch der Play-Off-Platz weg. Selbiges gilt, sollte ein anderer Verein krachen gehen – in Österreich ja auch kein völlig unwahrscheinliches Szenario.

 

So leicht wie nächstes Jahr war es also im Grunde noch nie, die Klasse in der Ersten Liga zu halten. Wenn denn ein sportlicher Abstieg überhaupt theoretisch möglich ist. Das ist für die Beteiligten natürlich sehr angenehm, weil man ohne Abstiegsdruck spielen kann (vor allem für den zu erwartenden Abstiegskandidat Nummer eins, dem Meister der schwachen Regionalliga West ein großer Vorteil). Alle anderen Teams, womit ich wieder in die Regionalliga Mitte komme, bringt die Aussicht auf die Streichung des Direktaufstiegs, der mit der Erste-Liga-Reduzierung einhergeht, jedoch ziemlich in die Bredouille. Denn wer heuer über bleibt, kann sich sicher sein: So leicht wie diesmal wird’s so schnell nicht wieder.

 

Oder vielleicht doch? Denn ob eines Formalfehlers bei der Abstimmung ist die Reduzierung rechtlich ebenso noch nicht abgesichert, wie die Teilnahme der Bundesliga-Reserven an der kommenden Erste-Liga-Meisterschaft. Einem entsprechenden Antrag von Magna Wiener Neustadt sei Dank – obwohl es dem wahrscheinlichen nächstjährigen Bundesligisten dann eigentlich egal sein könnte.

 

Dass man bei Sturm Graz nicht beleidigt wäre, sollte der Aufstieg nicht gelingen, ist ein offenes Geheimnis. Und es ist auch bekannt, dass andere Teams der Liga – namentlich der Vierte GAK (fünf Punkte zurück) und der Fünfte WAC-St. Andrä (acht Punkte zurück) – den Aufstieg sehr wohl anstreben, und zwar durchaus mit Anstrengung erheblicher finanzieller Mittel. Möglichst natürlich noch in dieser Saison. Rette sich, wer kann.

 

Denn nicht nur die Tatsache, dass man dieses Mal weder in die Relegation müsste, noch sich nächstes Jahr panisch mit dem Abstiegsgespenst herumschlagen zu müssen, macht den schnellen Aufstieg so attraktiv. Sondern vor allem die Aussicht auf die kommenden Jahre. Schließlich wird aus der Oberösterreichliga niemand geringerer als Pasching aufsteigen. Das Starensemble um Edi Glieder, Ronnie Brunmayr und Nenad Grozdic in der OÖL ist in etwa wie der FC Barcelona in der österreichischen Bundesliga – natürlich hat keiner eine Chance. Und in Wahrheit ist diese Mannschaft, in der auch von den anderen so gut wie niemand keine Bundesliga-Erfahrung hat, für die Regionalliga deutlich zu stark. Sollte Franz Grad also nicht in absehbarer Zukunft etwas anderes einfallen (was man ja erfahrungsgemäß nie ausschließen kann, zugegeben), ist der RLM-Meistertitel 2010 eigentlich schon jetzt vergeben.

 

Doch mit Pasching nicht genug. In der Steiermark schickt sich Flavia Solva (zur Pause einen Punkt hinter Herbstmeister Fürstenfeld) an, im kommenden Jahr die Regionalliga zu beehren. Seit der Unternehmer Karl Schleich (RLM-Freunde, klingelt was? Genau, Arnfels!) bei den Leibnitzern das finanzielle Zepter schwingt, wird gekauft. Gestandene Kicker wie Dvorsak, Lukic und Hopfer tanzen jetzt schon nach der Pfeife von Trainer Tomislav Kocijan. Und wer Schleich kennt, der weiß: Es wird nachgelegt. Das Ziel? Rauf, so schnell wie möglich.

 

Das heißt: Nächstes Jahr stehen sich der GAK oder WAC-St. Andrä (vielleicht auch beide, sollten es tatsächlich die Sturm Amateure, oder auch Hartberg schaffen) nicht nur Blau-Weiß Linz (die ebenfalls leise Ambitionen hegen), Pasching und Flavia Solva gegenüber, sondern auch dem Aufstiegs-Play-Off, dass selbst bei einem Titelgewinn den ersehnten Aufstieg in die Erste Liga noch verhindern kann. Von eventuellen Absteigern wie Leoben oder Vöcklabruck einmal ganz zu schweigen. Das garantiert zwar eine spannende Meisterschaft – aber das finanzielle Wettrüsten wird brutal.

 

Der Vorgänger-Klub von WAC-St. Andrä, der traditionsreiche Wolfsberger AC, ist schon in den Neunzigern an mehrfachem geldintensivem Scheitern im Aufstiegsrennen zu Grunde gegangen, Flavias Karl Schleich drehte seinen Arnfels schon nach dem ersten missglückten Anlauf eher stillos die Bude zu, der Finanzcrash des GAK ist noch in recht frischer Erinnerung, und dass Franz Grad seine Klubs auch schon mal verscherbelt und gleich ganz sterben lässt, wenn er keine Lust mehr hat, ist auch nichts Neues. Darüber hinaus zeigt in Blick in die Zukunft: Es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis auch Vorwärts Steyr wieder mitmischen will. Die dominieren gerade die 2. Landesliga in Oberösterreich – gespickt mit bekannten Namen wie Mandi Rothbauer, Harry Ruckendorfer und Michael Mehlem.

 

Dann zählen wir mal zusammen: WAC-St. Andrä, GAK, Pasching, Flavia Solva, Blau-Weiß Linz, Vorwärts Steyr. Sind sechs Vereine. Hinzu kommen ambitionierte Teams aus den anderen Teilen Österreichs: Vienna, Sportklub, Parndorf, Horn und der FAC im Osten. Wattens, Bregenz, Dornbirn, Kufstein, auf Sicht auch Austria Salzburg im Westen. Macht sechzehn Vereine, die in den nächsten Jahren ganz gerne einen der dann nur noch 20 (statt der jetzt schon lächerlich wenigen 22) Plätze in den obersten Ligen einnehmen wollen. Und wir können uns ganz leicht ausrechnen: Das geht sich nicht aus. Hinten und vorne nicht.

 

Nicht nur wegen mangelndem Platz in der ersten beiden Ligen, sondern auch aufgrund des Nadelöhrs Relegation, dass jährlich maximal zwei Vereinen den Aufstieg erlaubt. Natürlich: Es ist davon auszugehen, dass so mancher Verein, der jetzt oben spielt, in einigen Jahren nicht mehr existiert. Magna Wiener Neustadt fällt einem da spontan ein (Frank Stronach ist 76 – und was kommt nach ihm?), hinter der langfristigen Zukunft von Grödig (Toni Haas) und Vöcklabruck (Alois Resch) steht ebenso ein Fragezeichen wie zum Beispiel beim kurz vor dem Crash stehenden DSV Leoben, und auch bei Austria Kärnten. Und letzterer Verein ist ein weiteres Thema. Nicht nur, dass der SK Austria Kärnten dem ohnehin schon bedenklich wankenden FC Kärnten den endgültigen Todesstoß versetzte (mit seine bloßen Anwesenheit zum einen und der ungeschickten Vereinsführung des FCK zum anderen). Nein, seit dem Tod Jörg Haiders ist auch der aus Pasching (sic!) zugezogene Verein auf Sand gebaut. Nun strebt die Reserve der Kärntner Austria den Aufstieg in die Regionalliga an – aber weniger die neun Punkte Rückstand zur Winterpause könnten sich dabei als Hemmschuh erweisen (Kärntnerliga-Herbstmeister St. Stefan sagt selbst, nicht über die Mittel zu Verfügen, in der Regionalliga bestehen zu können). Sondern vor allem die unsichere Zukunft des Vereins selbst: „Bringt uns ein Aufstieg überhaupt was?“

 

Und bei all diesen Unwägbarkeiten – wie sieht die Liga nächstes Jahr aus? Wie viele Vereine? Wie viele Absteiger? – alleine die Voraussetzungen in ein paar Monaten betreffend (von einigen Jahren an Planungssicherheit wagt man in Österreich ja nicht einmal zu träumen), verwundert es einen nicht, wenn viele Vereine den schnellen Weg nehmen wollen.

 

Und daran krepieren.

 

Tu felix Austria.

 

(Philipp Eitzinger)

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Sehr guter Artikel, dazu fällt mir wirklich nur ein:

1. Rauf mit uns möglichst schnell

und

2.

gab es hier im Forum einige User, für die 20 bzw. derzeit 22 Plätze in Österreichs 2 bundesweiten Spielklassen aufgrund des mangelnden Niveaus viel zu viele sind. Philipp Eitzinger, der Autor dieses Artikels, hat dazu aber eine komplett andere Meinung!

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eitzinger zeigt ganz deutlich den palawatsch auf, den wir hier in fußballösterreich beinander haben!

 

was er nicht aufzeigt, sage ich euch jetzt hier:

 

solange der öfb mitsamt der bundesliga nicht in der lage ist, hier funktionierende strukturen zu schaffen, wie es sie woanders auch gibt, ändert sich genau gar nix!

 

die von eitzinger genannten traditionsvereine haben eines gemeinsam: ein treues publikum und wirtschaftskraft. und das schon seit jahrzehnten.

 

auf der anderen seite haben wir vereine wie redbull (woanders nicht möglich, weil nicht erlaubt), ska kärnten (detto), magna u. admira (the same). vereine also, die nur an einzelpersonen hängen. deren zukunft ungewiss ist. zusätzlich noch sogenannte amateur-vereine in der 2. spielstufe, gespickt mit hochbezahlten profis, dafür null publikumsinteresse.

 

und das alles weiß der öfb, wissen pangl wie pucher! nur: sie sind selbst teil dieser semiprofessionellen strukturen, und für mich ist das schon DAS synonym für österreichs fußball: semiprofessionell!

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@rudi hiden:

 

Ich stimme dir zu, wie auch den anderen Vorpostern. Aber was soll an RedBull Salzburg wo anders nicht erlaubt sein?

 

"guten tag herr hoenneß, guten tag herr beckenbauer, wir von mercedes/SAP/krupp stahl würden gerne in den fussball einsteigen....sie ziehen sich zurück und wir nehmen unter dem namen mercedes münchen den platz von bayern münchen in der bundesliga ein"

 

auch ein herr hopp musste, trotz seiner milliarden, mit hoffenheim SPORTLICH in die bundesliga aufsteigen anstelle mit einem bereits bestehenden bundesligisten zu fusionieren und den standort dann nach hoffenheim bzw. waldorf zu verlegen....und so verhält es sich in alles professionellen fussballverbänden.

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Und mit wem hat Red Bull Salzburg fusioniert bzw. woher wurde der Standort verlegt?

 

Ich heiße die ganze Gschicht bezüglich Salzburg ja nicht gut, aber was bitte hat Red Bull gemacht, was in einer anderen Liga nicht möglich wäre (rechtlich gesehen)?

 

Namenswechsel (der ja im Prinzip keiner war - es wurde halt der Sponsorname vorn dazugeschrieben - wie es in Österreich bei allen Vereinen gang und gebe ist) und Wechsel der Vereinsfarben ist zwar für die betroffenen Fans tragisch, rechtlich wäre das aber in jeder Liga der Welt möglich.

 

Und bezüglich Red Bull "übernimmt" den Verein: was passiert mit den englischen Spitzenvereinen tagtäglich? Da gibts ja eh fast keinen mehr, bei dem nicht irgend ein Scheich oder sonstiger Gstopfter regiert.

 

Dein Beispiel bzgl. Fusionierungen/Verlegungen trifft auf Austria Klagenfurt und Magna zu, aber nicht auf Salzburg.

 

Red Bull Salzburg hat zwar außerhalb der eigenen Fans ein denkbar schlechtes Image, am schlechten Allgemeinzustand des österreichischen Fußballs sind sie aber sicher nicht schuld. Und schon gar nicht an der leidigen Gschicht bezüglich Aufstieg der RL-Meister, um die es hier eigentlich geht. Weil Red Bull wirds scheißegal sein, ob in der 2. Liga 10 oder 35 Verein spielen.

 

Heißt jetzt nicht, dass ich Red Bull verteidigen will, ich mag sie auch nicht (wobei: Red Bull Salzburg is mit beim Arsch lieber als der SK Strum beim Gsicht), es heißt auch nicht, dass ich Pucher, Pangl und Co. nicht für Volldeppen halte, es heißt auch nicht, dass ich glaube, die Strukturen im österreichischen Fußball wären nicht bescheuert (aber das ist kein Fußball-spezifisches Problem -> welcher größere Sportverband in Österreich, abgesehen vom ÖSV, hat keine derartigen Probleme?!).

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@bertl80:

 

gakinhh hat das genau auf den punkt gebracht: was bei uns die letzten jahre usus war, wäre woanders nicht nur illegal, es wäre schlichtweg undenkbar!

 

und das verstehen diese vollpfosten von pseudofunktionären nicht: unsere fußballklubs sind marken, die es zu schützen gilt vor egotrips von leuten wie grad, stronach usw., die vereine selbst sind auf gedeih und verderb auf geldgeber angewiesen und oft zu naiv, bzw. ebenso unprofessionell, das sie gar nicht abschätzen können, was sie anrichten (siehe quehenberger).

 

so steckt etwa ein dieter hopp enormes geld in den tsv hoffenheim, dressensponsor ist aber wer anderes und außerdem käme der NIE auf die idee, sich bei sportlichen dingen und beim tagesgeschäft einzumischen (siehe stronach und die austria).

 

solange da immer der geldgeber geschützt wird und nicht der verein, wird das nix!!!

 

und das man sich dann beim lizensierungsverfahren nach etlichen schlampereien und ausnahmen ausgerechnet einen verein für ein exempel aussucht, der ohnehin in den seilen hängt, ist ein noch größerer skandal als der, den unsere verantwortlichen fabriziert haben!

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Nun meine Meinung zum Thema:

 

RedBull hat zwar rechtlich die Geschichte der Austria Salzburg (wobei sie diese nicht wollen und auch nicht hochhalten), aber dennoch alle anderen Vereinskonstanten wie Name, Farben, Wappen verkauft, verraten, verändert (FC Redbull Salzburg statt SV Austria Salzburg, Rotblau statt Violettweiß, Firmenlogo statt Vereinswappen).

 

Ein Fusionierter Verein kann zwar alle Vereinskonstanten haben. Klar, du kannst auf Leoben einfach GAK draufschreiben, ihn Rot färbeln und dein Wappen draufsteppeln (wobei des mitm wappen bei uns eh ein leidiges Thema ist, auf das i net eingehen will). Da fehlt halt eindeutig die Geschichte. Denn das 1902, die Titel etc. sind einfach weg. Würden maximal in den Herzen weiterleben.

 

Selbiges gilt für einen Standortwechsel mit Namenswechsel.

Meines Erachtens alles die gleiche sch****e (sorry für die Ausdrucksweise)

 

Rechtlich durchaus durchführbar. Moralisch ein großes Verbrechen.

 

Ein Verein ist nur der Verein, wenn Geschichte, Name, Vereinsfarben und zum Teil auch Wappen bis in alle Ewigkeit unantastbar bleiben.

 

Ein Hauptsponsor im Namen (Liebherr GAK zB) ist zwar für Idealisten ein Dorn im Auge, aber kein Grund dem Verein den Rück zu kehren. Nur noch den Hauptsponsor im Namen zu haben jedoch schon.

Selbiges Gilt fürs Wappen. Sollte mMn immer das gleiche sein, zumindest jedoch aber immer der echte Vereinsname zu finden sein. (Sponsorfrei, für uns Idealisten natürlich optimal, weil der "VorName" sollte reichen.

 

nur meine Standpunkte zu diversen Themen, als Vereinszerstörer und Kurvenchaot!

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red bull (und vieles andere) wäre in deutschland schier unmöglich, da dies beim dfb so verankert ist (kein sponsornamen im vereinsnamen, keine logos von sponsoren in vereinswappen)

 

das was in salzbur geschehen ist, war ein dermaßen ein verbrechen wie es im fußball sonst nirgends auf der welt gab.

zwar sind auch heinis wie der glazier eigentümer von manUtd( diese ganzen klubs wie ManU, Chelsea, zum teil Liverpool, bayern ganz vorne, juve-agnelli sei dank - ,... verkommen zu einem abklatsch dessen, was sie mal waren) immer mehr richtung rhetortenverein unterwegs, doch red bull ging dann schon ganz andere wege.

das einzige, was die violas damals wollten waren die vereinsfarben und ein wenig zurückhaltung beim namen (das austria sollte noch vorkommen). mateschitz kompromiss lautete: dunkelviolette stutzen des tormannes bei auswärtsspielen...

wer das irgendwie gutheißt, dem ist nicht zu helfen.

 

und genau das ist es, warum es in österreich so krankt:

jemand kommt her, modelt einen traditionsverein einfach so um(und scheißt auf alles ), buttert geld hinein, kauft alles zusammen und mein tdann "in 5 jahren spielt man oben in der champignon-liga mit"

was für ein kompletter schwachsinn. aber beim öfb und den landesverbänden klatscht man in die hände und freut sich wie der rudi egger bei seinem vipklub-karterl.

hoffenheim ist auch ein schwer emporgepushter klub, doch wenigstens hat dieser Hopp auch infrastrukturtechnisch was gemacht (nachwuchs, trainingsplätze usw). dort hat man erkannt, dass man eine solide basis braucht um einen hohen turm bauen zu können.

bei uns gibts dagegen lauter zwiebeltürme.

 

magna wr.neustadt - ohne infrastruktur. die dummen schwarzen freuen sich, dass ihr trainigszentrum JETZT "auf schiene" läuft. rapid trainiert auf einem platzerl hinterm stadion und die austria wien hat beim hobbyklub von meinem studienkollegen angefragt, ob die ihr training auf dem psv wien platz verschieben können, damit die ihn mieten könnten...

in einem land, wo 5 monate winter herrschen gibts ausfälle wegen schneefalls(anstatt den ligamodus auch mal zu überdenken...)aber das fernsehen will das halt so. und wir beugen uns: red bull, magna und dem orf.

 

das ist es, warum nie etwas bei uns funktionieren wird: weil zu viele zu dumme menschen das sagen haben

in der regierung

beim öfb

bei den vereinen (wir sind da für mich-momentan-ein lichtblickerl)

und auch die zuseher mit ihrem passivverhalten

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