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Die Lizenz - Die Wahrheit


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Liest man den heutigen Kurier, wird eines klar: Wir wurden in den letzten Wochen nur belogen. Vor allem das Interview von Wolfgang Egi in der Samstag-Ausgabe der Kleinen Zeitung zeigt auf, wie falsch unsere Führung agiert.

 

Artikel von Rainer Fleckl im heutigen Kurier:

 

Auf Ballhöhe

 

Game over

 

Wien ist anders. Graz auch. Vor allem im Fußball. da zeigt Graz mit dem Finger auf Wien, dabei sind es zwei Burgenländer (Vorstand Georg Pangl, Präsident Martin Pucher), denen der Groll gilt. Tenor: Die Fußball-Liga sei schuld, dass die Grazer Tradition nach 105 stolzen GAK-Jahren ein Ende findet.

 

Tatsache ist: Die Noch-Führung veranstaltet ein seltsames Spiel auf Zeit. Und verhindert damit, dass der wirtschaftliche Sumpf trocken gelegt werden kann. Nach wie vor fordern Spieler offene Mai- und Juni-Gagen. Nach wie vor werden in der Öffentlichkeit Halbwahrheiten als Tatsachen verkauft. Nach wie vor wird behauptet, beim Lizenzierungsverfahren sei - von GAK-Seite - doch alles in bester Ordnung gewesen. Dem KURIER liegt nun der Lizenz-Beschluss vor. Wörtlich heißt es: "Der Senat 5 verweigerte die Lizenz, da... der Bestätigungsvermerk eingeschränkt war." Das bedeutet: Die Bundesliga durfte dem GAK keine Lizenz erteilen, weil der GAK-Wirtschaftsprüfer am 10. Mai noch immer kein Grünlicht gegeben hatte. Das bedeutet weiters: Während Masseverwalter und Grazer Gericht im Eiltempo einen Zwangsausgleich geschafft hatten, erledigte das Präsidium nicht einmal Hausaufgaben. Es gab somit am 10. Mai weder einen bestätigten Liquiditätsplan, noch die geforderten Bankgarantien.

 

Dem GAK droht das Aus, der Klubführung ein spätes Game Over. Eine Neugründung ist eine rechtliche Gratwanderung. Kommt es in den nächsten Tagen zur Konkurseröffnung, leben rund zwölf Millionen Euro Altschulden wieder auf.

 

rainer.fleckl@kurier.at

 

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Die einzige Konsequenz kann nur lauten: Rücktritt und lückenlose Aufklärung der Vergangenheit. Oder lassen wir uns noch länger für dumm verkaufen?

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