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passt zwar nicht ganz genau hier rein, will aber keinen extra fred aufmachen:

 

http://www.gmx.net/de/wm-2006/aktuell/hintergrund/2577864,cc=000004729500025778641EiDLk.html

 

gut, gmx is zwar net die vertrauenswürdigste quelle, aber zutrauen würd ich es den präsenilen bettflüchtigen von der fifa, die wm nach bush´s own country zu transferieren.

 

da kann man uns als tv-oder stadionkonsumenten so richtig mit werbung zuscheissen. hauptsache events, happenings und die zwei obergfrieser dodel johannson und blatter können wieder mal kohle (auf die seite) scheffeln.

 

ajo, die griechen waren bis 6 monate vor den olymp. spielen bei weitem net mit allem fertig, und nur weil die südafrikaner 4!!! jahre vorher noch nicht alle anlagen aus dem boden gestampft haben, machen sich die fifa und (schaf)blatter ins hemd. roll:

 

gruss,

elrond :

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Top-Benutzer in diesem Thema

Die letzte Frage dieser WM lautet wohl:

 

Was hat Maeratti Zinedine Zidane ins Ohr geflüstert?

 

Ich denke es muss etwas in Verbindung mit den sexuellen Vorlieben seiner Mutter zu tun gehabt haben oder die Androhung sich mit dem gallischen hahn zur Siegesfeier sodomitisch zu ergötzen. Auch die neuerliche Angliederung von Algerien an Frankreich könnte das zinedanische Blut in Wallung gebracht haben.

However. Ich finde es erstaunlich, dass sich so ein erfahrene Profi dadurch provozieren lässt.

 

Aurevoir France - bienvenuto Italia - champione mondi

 

mig - der sich freut wenn sich Menschen so wie die Italiener über Sport freuen können, daher forza Italia

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ist nur eine Vermutung, aber in Italien sind leider auch viele Rassisten. Und Zidanes Eltern stammen aus Algerien ab......

Also kann was in der Richtung gefallen sein!

 

Jedenfalls sind die Italiener mit Ausnahme von Buffon, Totti und Lippi die unsympathischte Mannschaft dieser WM. :evil:

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Zur "Party ist wicjtiger als Fußball"-WM zur Abwechslung mal ein echt lesenwerter Artikel von orf.at:

 

http://www.orf.at/060710-1470/index.html

Fußball zum Mitsingen

 

Im Berliner Olympiastadion herrscht Hochspannung. 120 Minuten sind vergangen. Im WM-Finale zwischen Frankreich und Italien steht es 1:1. Gerade hat Zinedine "Wie ein wilder Stier" Zidane Rot gesehen. Gleich geht es ins alles entscheidende Elfmeterschießen.

 

Die Stimmung unter den Fans ist aufgeladen. Auf dem Feld suchen die Spieler einen letzten Moment der Ruhe. Und plötzlich erhebt Tony Christie seine Faserschmeichlerstimme und fragt: "Is This the Way to Amarillo?"

 

Doris Day und Tony Christie

 

Es ist eines der großen Rätsel dieser Fußball-WM: Wie kam die Stadionregie in Berlin dazu, im hitzigsten Moment des Finales, in der kurzen Pause vor dem Elferkrimi, unvermittelt Weichspüler-Oldies wie "Que sera, sera" und Christies "Amarillo" einzuspielen?

 

Lag eine CD-Verwechslung vor? Hat sich der Stadion-DJ einen Scherz erlaubt? Oder war es angewandte Musiksoziologie, um unter den Fans für friedliche Partystimmung zu sorgen?

 

Steiniger Weg

 

Dass Musik aus ihrem bisherigen popkulturellen Kontext gerissen und in einen neuen Zusammenhang gestellt wurde, war jedenfalls ein wiederkehrendes Thema der Weltmeisterschaft. Xavier Naidoo dichtete etwa für die deutsche Mannschaft seine religionsphilosophische Abhandlung "Dieser Weg" um.

 

Und das Musikstück, das die Organisatoren nach jedem Spiel durch die deutschen Stadien dröhnen ließen, heißt zwar "Stand Up! (Champions Theme)".

 

Es handelt sich aber um nichts anderes als eine orchestrale Version des alten Disco-Knallers "Go West" - im Original von den Village People die ultimative Schwulen-Hymne über den 70er-Jahre-Traum vom liberalen Liebesparadies, in der noch berühmteren Coverversion von den Pet Shop Boys ergänzt um die Bedrohung dieses Traums durch AIDS.

 

Italiener grölen White-Stripes-Riff

 

Inhalte hin oder her, "Go West" ist ein Ohrwurm und hat eine Melodie, die Fußballfans in jedem Zustand mitsingen können. Ideal für die deutsche Fußballfete also - wie auch das charakteristische Gitarrenriff aus dem White-Stripes-Hit "Seven Nation Army", das erst zum AS-Roma-Schlachtengesang und jetzt zur Hymne aller Italien-Fans wurde.

 

Deutsche feierten "Italienische Nacht"

 

Ziemlich ungewöhnlich war auch die Wahl der Siegeshymne nach dem kleinen Finale: Die Stadionregie spielte ausgerechnet Gianna Nanninis "Un'Estate Italiana".

 

Sicher, das war der offizielle Song zur Fußball-WM 1990, als die Deutschen das letzte Mal den Titel holten. Doch wenige Tage nach dem Ausscheiden gegen die "Squadra Azzurra" den dritten Platz zu Nanninis "Italienischem Sommer" zu feiern - das hatte schon einen merkwürdigen Beigeschmack.

 

Doch vielleicht musste das so sein bei dieser WM, die von den Gastgebern gern als multikulturelle Wohlfühl-Party verkauft wurde und die sich vom klassischen Sportbewerb gegen Ende hin immer mehr zum multimedialen Entertainment-Event a la Super Bowl wandelte.

 

Show wie bei der Super Bowl

 

Wie bei Amerikas größtem Unterhaltungsereignis gab es vor dem Anpfiff des WM-Finales am Sonntagabend eine "Pre-Show" mit den Klassik-Poppern von Il Divo und der US-Soulsängerin Toni Braxton, die noch einmal den offiziellen WM-Song "Time of our lives" präsentierten.

 

Dann brachte der kolumbianische Popstar Shakira die 69.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion im roten, bauchfreien Outfit und im Duett mit Hip-Hop-Star Wyclef Jean in Partylaune. Und in der Halbzeitpause gab Startenor Placido Domingo mit großem Chor das von seinem Sohn komponierte Stück "Willkommen bei uns".

 

Zum kotzen...

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Zur "Party ist wicjtiger als Fußball"-WM zur Abwechslung mal ein echt lesenwerter Artikel von orf.at:

 

http://www.orf.at/060710-1470/index.html

Fußball zum Mitsingen

 

Im Berliner Olympiastadion herrscht Hochspannung. 120 Minuten sind vergangen. Im WM-Finale zwischen Frankreich und Italien steht es 1:1. Gerade hat Zinedine "Wie ein wilder Stier" Zidane Rot gesehen. Gleich geht es ins alles entscheidende Elfmeterschießen.

 

Die Stimmung unter den Fans ist aufgeladen. Auf dem Feld suchen die Spieler einen letzten Moment der Ruhe. Und plötzlich erhebt Tony Christie seine Faserschmeichlerstimme und fragt: "Is This the Way to Amarillo?"

 

Doris Day und Tony Christie

 

Es ist eines der großen Rätsel dieser Fußball-WM: Wie kam die Stadionregie in Berlin dazu, im hitzigsten Moment des Finales, in der kurzen Pause vor dem Elferkrimi, unvermittelt Weichspüler-Oldies wie "Que sera, sera" und Christies "Amarillo" einzuspielen?

 

Lag eine CD-Verwechslung vor? Hat sich der Stadion-DJ einen Scherz erlaubt? Oder war es angewandte Musiksoziologie, um unter den Fans für friedliche Partystimmung zu sorgen?

 

Steiniger Weg

 

Dass Musik aus ihrem bisherigen popkulturellen Kontext gerissen und in einen neuen Zusammenhang gestellt wurde, war jedenfalls ein wiederkehrendes Thema der Weltmeisterschaft. Xavier Naidoo dichtete etwa für die deutsche Mannschaft seine religionsphilosophische Abhandlung "Dieser Weg" um.

 

Und das Musikstück, das die Organisatoren nach jedem Spiel durch die deutschen Stadien dröhnen ließen, heißt zwar "Stand Up! (Champions Theme)".

 

Es handelt sich aber um nichts anderes als eine orchestrale Version des alten Disco-Knallers "Go West" - im Original von den Village People die ultimative Schwulen-Hymne über den 70er-Jahre-Traum vom liberalen Liebesparadies, in der noch berühmteren Coverversion von den Pet Shop Boys ergänzt um die Bedrohung dieses Traums durch AIDS.

 

Italiener grölen White-Stripes-Riff

 

Inhalte hin oder her, "Go West" ist ein Ohrwurm und hat eine Melodie, die Fußballfans in jedem Zustand mitsingen können. Ideal für die deutsche Fußballfete also - wie auch das charakteristische Gitarrenriff aus dem White-Stripes-Hit "Seven Nation Army", das erst zum AS-Roma-Schlachtengesang und jetzt zur Hymne aller Italien-Fans wurde.

 

Deutsche feierten "Italienische Nacht"

 

Ziemlich ungewöhnlich war auch die Wahl der Siegeshymne nach dem kleinen Finale: Die Stadionregie spielte ausgerechnet Gianna Nanninis "Un'Estate Italiana".

 

Sicher, das war der offizielle Song zur Fußball-WM 1990, als die Deutschen das letzte Mal den Titel holten. Doch wenige Tage nach dem Ausscheiden gegen die "Squadra Azzurra" den dritten Platz zu Nanninis "Italienischem Sommer" zu feiern - das hatte schon einen merkwürdigen Beigeschmack.

 

Doch vielleicht musste das so sein bei dieser WM, die von den Gastgebern gern als multikulturelle Wohlfühl-Party verkauft wurde und die sich vom klassischen Sportbewerb gegen Ende hin immer mehr zum multimedialen Entertainment-Event a la Super Bowl wandelte.

 

Show wie bei der Super Bowl

 

Wie bei Amerikas größtem Unterhaltungsereignis gab es vor dem Anpfiff des WM-Finales am Sonntagabend eine "Pre-Show" mit den Klassik-Poppern von Il Divo und der US-Soulsängerin Toni Braxton, die noch einmal den offiziellen WM-Song "Time of our lives" präsentierten.

 

Dann brachte der kolumbianische Popstar Shakira die 69.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion im roten, bauchfreien Outfit und im Duett mit Hip-Hop-Star Wyclef Jean in Partylaune. Und in der Halbzeitpause gab Startenor Placido Domingo mit großem Chor das von seinem Sohn komponierte Stück "Willkommen bei uns".

 

Zum kotzen...

 

in keinster weise zum kotzen!

 

wer nicht selber dabei war, kann sich nicht vorstellen, wie genial die stimmung war.

 

die deutschen haben in und um den stadien eine einmalige stimmung geschaffen, wo sich alle zuseher sicher und wohl gefüllt haben.

 

angefangen von der perfekten organisation der zubringer zum stadion - am einlass hat alles wunderbar funktinier und kaum hast du das stadion betreten sind auch schon volunteers neben dir gestandne und haben gefragt, ob sie dir irgendwie helfen können. und selbst als ich mit fahne der elfenbeiküste zwischen 12000 argentiniern gelandet bin, habe ich mich keine einzige sekunde unsicher gefühlt...die besucher waren einfach gut drauf und da hat sowohl das rahmenprogramm als auch die musik eine rolle gespielt.

 

ich war anfangs auch sehr skeptisch, habe aber in den 4 wochen meine meinung ändern müssen, da ich die stimmung im lande ja hautnah mitbekommen habe. und es war einfach hinreissend, als mich in der u-bahn ein japaner, nachdem er mich in meinem österreich-dress gesehen hat, mit den worten "your team will play the next worldcup" aufmuntern wollte :lol:

 

durch das kartenzuteilungssystem ist es leider nicht so wie in einem meisterschaftspiel, dass du zuschauer hast, deren herzblut an einem der beiden teams hängt. und ohne das spektakel rundherum hättest du die bude beim spiel tunesien : saudi arabien sicher nicht voll bekommen...klar, man könnte natürlich auch sagen, dass solche mannschaften dann vor halbleerer kulisse kicken sollen wenn sie keiner beim fussballspielen sehen will, eh? aber ich persönlich finde es auf für die teams sehr schön, dass sie angefeuert werden und im stadion gute stimmung herrscht wenn sie spielen - und ohne das ganze spektakel im vorfeld wäre das nicht möglich gewesen.

 

was jetzt die musikauswahl betrifft: was hätten sie sonst im stadion spielen sollen? typisch deutsche volkslieder? fussball-lieder? der situation angepasst carmina burana?

sowohl im halbfinale als auch im finale habe ich flaggen aus mind. 10 verschiedenen ländern gesehen und ich gehe mal davon aus, dass dort zuschauer aus aller herren länder waren, somit auch aus verschiedenen kulturkreisen...also nimmste halt ein paar lieder auf die mitgeklatscht, geschunkelt und gegröhlt werden kann. finde ich in keinster art und weise verwerflich.

 

und versteht mich bitte nicht falsch. ich halte nix davon, wenn das spektakel wichtiger als der sport wird - aber in diesem fall hat das rahmenprogramm seinem namen ehre gemacht und ein sportereignis wunderbar eingeRAHMT!

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